170 Meter hohes „Kreuz der Barmherzigkeit“ in Mexiko geplant
Visualisierung des geplanten „Kreuzes der Barmherzigkeit“, das künftig als neues Wahrzeichen über Monterrey aufragen soll. Bild: Memorial de la Misericordia
Die katholische Erzdiözese Monterrey in Mexiko plant die Errichtung eines 170 Meter hohen „Kreuzes der Barmherzigkeit“ auf dem Berg Loma Larga. Das weithin sichtbare Monument soll als Zeichen des Glaubens dienen und zugleich kulturelle sowie touristische Impulse setzen. Darüber berichtete die Katholische Presseagentur Österreich am 12. Februar 2026.
Das Kreuz soll künftig nahezu aus allen Stadtteilen der nordmexikanischen Metropole Monterrey zu sehen sein. Die Erzdiözese versteht das Projekt als sichtbares Symbol der Liebe Gottes und als Beitrag zur geistlichen Erneuerung der Bevölkerung.
Die Entwürfe stammen vom 2022 verstorbenen Architekten und Benediktinermönch Gabriel Chávez de la Mora, der bereits die neue Guadalupe-Basilika in Mexiko-Stadt gestaltete. Im Schnittpunkt der Kreuzbalken ist auf mehr als 130 Metern Höhe eine Anbetungskapelle vorgesehen. Lichtinstallationen sollen das Bauwerk auch nachts sichtbar machen; rote und blaue Streifen greifen symbolisch Blut und Wasser der Kreuzigung sowie die Visionen der heiligen Faustyna Kowalska auf.
Neben der religiösen Bedeutung verfolgt die Erzdiözese auch kulturelle und wirtschaftliche Ziele. Das Monument soll Teil eines größeren Ensembles mit Kirche und Veranstaltungszentrum werden und die regionale Entwicklung fördern. Als Anlass gelten unter anderem die bevorstehenden Jubiläen der Guadalupe-Erscheinungen im Jahr 2031 sowie das 2000. Todesjahr Christi zwei Jahre später.
Die UOJ berichtete zuvor, dass ein Sammelband des orthodoxen Underground-Magazins „Death to the World“ erscheint.
Lesen Sie auch
Neue Details zum 100-jährigen Jubiläum der Deutschen Diözese veröffentlicht
Die Eparchie berichtete anlässlich ihres 100-jährigen Jubiläums über den Ablauf des festlichen Gottesdienstes in München.
Erzbischof Alexander tritt als Bischof der Orthodoxen Kirche in Amerika zurück
Die Frühjahrssynode der OCA nahm das Rücktrittsgesuch des 78-Jährigen an
Hostien an Hunde verfüttert – Bistum Chur verzichtet auf Exkommunikation
Der katholische Bischof Joseph Maria Bonnemain sieht keinen sakrilegischen Vorsatz bei
„Gesetze dürfen nicht zur Legalisierung der Gesetzlosigkeit führen“
Bischof Johannes von Branitsa predigte zum Fest des Propheten Jeremia in Sofia
Neues Video von Photisis TV beleuchtet den Leidensweg Christi
Orthodoxe Perspektive auf Kreuz, Opfer und Auferstehung im Fokus einer aktuellen YouTube-Veröffentlichung
EILMELDUNG: ROKA lehnt Aufnahme von Bischof Emilianos ab und widerruft Aufnahme eines australischen Diakons
Das Bischofskonzil der Russisch-Orthodoxen Kirche im Ausland bekräftigt, dass Bischof Emilianos von Meloa und Diakon Christos Karafotias weiterhin Geistliche der Griechisch-Orthodoxen Erzdiözese von Australien sind.