Kalifornien hat Planned Parenthood mit Millionenbetrag unterstützt
Symbolbild eines Kindes. Foto: Kath.net
Der US-Bundesstaat Kalifornien stellt dem Gesundheitsdienstleister Planned Parenthood eine einmalige Finanzierung in Höhe von 90 Millionen US-Dollar zur Verfügung. Mit der Maßnahme sollen Mittel ersetzt werden, die zuvor auf Bundesebene gestrichen worden waren. Die Entscheidung wurde vom demokratisch dominierten Parlament des Bundesstaates verabschiedet und folgt auf weitere finanzielle Unterstützung im vergangenen Jahr. Darüber berichtete Kath.net.
Hintergrund ist eine veränderte Bundespolitik, durch die Organisationen, die Abtreibungen durchführen, keine Mittel mehr aus bestimmten staatlichen Gesundheitsprogrammen erhalten. Die Regierung Kaliforniens begründet ihre Entscheidung mit dem Ziel, den Zugang zu medizinischer Versorgung, insbesondere für einkommensschwache Bevölkerungsgruppen, aufrechtzuerhalten und bestehende Versorgungsstrukturen zu stabilisieren.
Die Maßnahme stößt jedoch auf politische Kritik. Gegner werfen der Organisation vor, vor allem im Bereich von Schwangerschaftsabbrüchen tätig zu sein und stellen die Prioritätensetzung angesichts finanzieller Probleme im Gesundheitssystem infrage. Der Beschluss verdeutlicht die weiterhin tiefen politischen und gesellschaftlichen Gegensätze in den USA in Fragen der reproduktiven Gesundheit und staatlichen Finanzierung.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass Vandalismus in Steinenbronner Kirche hohen Schaden verursachte.
Lesen Sie auch
Bischof Irinej betonte geistliche Verbundenheit und Verantwortung der Diaspora
Feierlicher Empfang zu Serbiens Staatsgründungstag in der Residenz des serbischen Botschafters vereint Diplomatie, Kirche und Gemeinschaft
Programm der Liturgischen Studienwoche am Institut Saint-Serge veröffentlicht
Internationales Symposium in Paris untersucht die Schöpfungstheologie aus liturgischer Perspektive
Bischof Andrej auf Pilgerreise zu den Heiligtümern von Kosovo und Metochien
Traditionelle Reise der Schweizer Diözese stärkt geistliche Verbundenheit mit der Mutterkirche
170 Meter hohes „Kreuz der Barmherzigkeit“ in Mexiko geplant
Monumentales Glaubenssymbol soll spirituelle Erneuerung fördern und neues Wahrzeichen der Metropole Monterrey werden
Niederösterreich: Katholischer Pfarrer während der Sonntagsmesse verstorben
Der Seelsorger brach nach der Kommunionspendung in Wiesmath zusammen – Erzdiözese Wien spricht von großem Verlust
Präsident Vučić verlieh Metropolit Irinej von Bačka den Sretenje-Orden
Hohe staatliche Auszeichnung würdigt kirchliches und kulturelles Engagement in Serbien