Stadt Assisi plante erstmals Reliquien des heiligen Franziskus zu zeigen

Basilika San Francesco. Foto: Stern

Erstmals seit nahezu 800 Jahren werden die Gebeine des heiligen Franz von Assisi öffentlich gezeigt. In der päpstlichen Basilika San Francesco in seiner Geburtsstadt können Gläubige und Besucher die Reliquien im Rahmen einer Sonderausstellung verehren. Schon vor Beginn der Ausstellung haben sich mehr als 350.000 Menschen angemeldet, ein eindrucksvoller Beleg für die ungebrochene spirituelle und kulturelle Strahlkraft des Heiligen. Darüber berichtete Stern.

Die öffentliche Präsentation der Reliquien ist Teil der Gedenkveranstaltungen zum 800. Todestag des heiligen Franziskus, der zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der katholischen Kirche zählt. Franz von Assisi ist vor allem bekannt für sein Leben in radikaler Armut, seine Nähe zu den Bedürftigen und seine tiefe spirituelle Ausstrahlung. Die Ausstellung soll Gläubigen die Möglichkeit geben, seinem Erbe auf besondere Weise zu begegnen und das Gedächtnis an sein Lebenszeugnis wachzuhalten.

Die Ausstellung der Reliquien läuft noch bis zum 22. März, gefolgt von weiteren Feierlichkeiten im Gedenkjahr. In Italien, wo Franz von Assisi als Schutzpatron verehrt wird, sind zahlreiche Veranstaltungen geplant. Auch ein Besuch des Papstes in Assisi steht in Aussicht, was die fortdauernde Bedeutung des Heiligen für Glauben und Gesellschaft unterstreicht.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass Vandalismus in Steinenbronner Kirche hohen Schaden verursachte.

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