In Nigeria wurden entführte Kinder wieder freigelassen

Nigerianische Frauen in einer Kirche beim beten während Gottesdienst. Foto: Vatican News

Im nigerianischen Bundesstaat Benue sind neun Kinder, die aus einer katholischen Missionsstation entführt worden waren, wieder in Freiheit. Die sechs Mädchen und drei Jungen wurden nach ihrer Freilassung medizinisch untersucht und versorgt. Sie waren während einer Gebetswache an der Missionsstation des heiligen Johannes vom Kreuz verschleppt worden. Darüber berichtete Vatican News.

Nach Angaben der Polizei konnten im Zusammenhang mit der Tat vier Verdächtige festgenommen werden. Durch gezielte Ermittlungen und Razzien, bei denen auch Waffen sichergestellt wurden, erhöhten die Sicherheitskräfte den Druck auf die Entführer. Die anhaltenden Suchaktionen in der Region sollen dazu beigetragen haben, dass die Täter die Kinder schließlich unversehrt freiließen.

Trotz dieses Erfolgs bleibt die Sicherheitslage in Nigeria angespannt. In anderen Landesteilen kam es zuletzt erneut zu schweren Angriffen bewaffneter Gruppen mit zahlreichen Todesopfern und weiteren Entführungen. Die Ereignisse verdeutlichen die weiterhin große Bedrohung durch kriminelle Banden und militante Gruppen, für die Geiselnahmen ein zentrales Mittel zur Einschüchterung und Erpressung darstellen.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass der US-Kongress Gesetz zu Christenverfolgung in Nigeria einbrachte.

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