Fest zu Ehren des Heiligen Sava im Kirchenzentrum München begangen

Der serbisch-orthodoxe Nationalheilige stand im Mittelpunkt der Akademie in München. Foto: Gemeinde
Am Sonntag, dem 1. Februar 2026, hat im serbisch-orthodoxen Gemeindezentrum der Kirche des heiligen Johannes Wladimir in München die traditionelle Sava-Akademie stattgefunden. Die Veranstaltung vereinte liturgische Feier, geistliche Impulse und kulturelle Darbietungen und stand ganz im Zeichen des Heiligen Sava, wie die deutsche Eparchie auf ihrer Webseite berichtete.
Den Auftakt bildete die Göttliche Liturgie, an die sich ein Festakt anschloss. Am Abend folgte die eigentliche Sava-Akademie. Durch das Programm führten Lenka Stojadinović und Marija Petronijević. Der geistliche Teil begann mit dem Troparion zu Ehren des Heiligen Sava, gesungen vom gemischten Kirchenchor „Heiliger Johannes Wladimir“ unter der Leitung von Jelena Stojković. Die Predigt hielt Erzpriester Slobodan Milunović.
Künstlerische Akzente setzte Radmila Knežević, Schriftstellerin und Schauspielerin aus Montenegro, mit einem dem Heiligen Sava gewidmeten poetischen Text sowie den Liedern „Socken“ und „Ein Herz“. Der Chor brachte zudem das Werk „This is Serbia“ zur Aufführung. Weitere musikalische und rezitative Beiträge kamen von Teodora Kovačević sowie Mitgliedern des Chors, die das Lied „Vaskrslo Srpstvo“ vortrugen.
Im weiteren Verlauf rezitierte Milana Božić das Gedicht „Der heilige Sava auf Golgatha“ von Aleksa Šantić, während Lazar Milunović das „Gebet zum heiligen Sava“ von Bischof Nikolaj Velimirović vortrug. Der Chor „Heiliger Johannes Wladimir“ präsentierte außerdem das Werk „Unser Glaube“ sowie gemeinsam mit den Gläubigen die Hymne an den heiligen Sava. Zum Abschluss begrüßte Erzpriester Bojan Simić die Anwesenden. Die Zusammenkunft wurde als eindrucksvolles Zeugnis für den Erhalt von Glauben, Kultur und Identität des serbischen Volkes in der Diaspora gewertet.
Die UOJ berichtete zuvor, dass eine serbische Delegation an theologischer Konferenz in Moskau teilnahm.
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