12. Jahrestag der Inthronisierung von Met. Rastislav (OKtLS)
Foto: eparchiapo.sk
Die feierliche Inthronisierung fand 2014 in der Kathedrale St. Alexander Newski in Prešov statt, als der damals 36-jährige Erzbischof von Prešov offiziell das höchste kirchliche Amt des Primas der örtlichen orthodoxen Kirche übernahm, wie die UOJ in Tschechien und der Slowakei mitteilt.
Erzbischof Rastislav wurde am 11. Januar 2014 von den Teilnehmern des 13. außerordentlichen Synods der Orthodoxen Kirche in den tschechischen Ländern und in der Slowakei zum Metropoliten gewählt. Die Wahl war ein bedeutender Moment im Leben der Kirche, die nach einer schwierigen Zeit um die Stabilisierung der inneren Verhältnisse und die Wiederherstellung des Vertrauens der Gläubigen bemüht war.
Die Inthronisierung von Metropolit Rastislav war zunächst von Streitigkeiten und uneinheitlicher Anerkennung seitens einiger kirchlicher Kreise begleitet. Diese unglückliche Situation konnte jedoch 2016 überwunden werden, als es zu einer grundlegenden Wende in den Verhandlungen mit dem Ökumenischen Patriarchat kam.
Im Januar 2016 fanden in Istanbul Verhandlungen einer Sonderkommission des Ökumenischen Patriarchats mit einer Delegation der Orthodoxen Kirche in den tschechischen Ländern und in der Slowakei statt. Das Ergebnis dieser Gespräche war die Klärung der bestehenden kanonischen Unklarheiten und die Wiederherstellung vollwertiger Beziehungen.
Zuvor hatte die UOJ über die Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge in der tschechischen Kirche berichtet.
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