Gedenkgottesdienst für die 16 neuen heiligen Frauen Rumäniens
Bischof Varlaam sprach über die 16 kürzlich heiliggesprochenen rumänischen Heiligen. Foto: Patriarchat
Mit einem feierlichen Gedenkgottesdienst in der Patriarchalkathedrale gedachte die Rumänisch-Orthodoxe Kirche am 5. Februar 2026 der 16 neuen heiligen Frauen Rumäniens. Patriarchalvikar Bischof Varlaam von Ploiești betonte dabei, dass Heiligkeit für jeden Christen erreichbar sei, der sie aufrichtig wünsche und suche, wie das Patriarchat auf seiner Webseite berichtete.
Der Gedenkgottesdienst fand am Donnerstagabend in der Patriarchalkathedrale statt und wurde von der Großen Vesper eingeleitet. Zelebriert wurde die Feier von Bischof Varlaam, der in seiner Ansprache die geistliche Bedeutung der neu kanonisierten Heiligen hervorhob.
Mit Blick auf das Jahr 2026, das der Seelsorge an der christlichen Familie sowie den heiligen Frauen des Kirchenkalenders gewidmet ist, sprach der Bischof von einem wichtigen geistlichen Moment für das Synaxarion der Kirche. Die 16 neuen rumänischen Heiligen hätten – jede auf ihre Weise – um das Heil und die Vereinigung mit Gott gerungen, das höchste Ziel des menschlichen Lebens.
Der Patriarchalvikar hob zugleich die Vielfalt ihrer Lebenswege hervor. Diese reiche von einfachen Frauen bis hin zu Herrschergattinnen. Chronologisch umfassen ihre Biografien einen Zeitraum von mehr als fünf Jahrhunderten – von der ehrwürdigen Heiligen Platonida von Argeș aus dem 15. Jahrhundert bis zur ehrwürdigen Heiligen Elisabeta von Pasărea, die 2014 in den Herrn entschlief.
Abschließend unterstrich der Bischof, dass die allgemeine Verkündung der Heiligsprechung eine katechetische Dimension habe. Sie solle die Lehre der Rumänisch-Orthodoxe Kirche über die Familie verdeutlichen und dazu ermutigen, Heiligkeit im familiären Leben zu fördern. Die feierliche Verkündung der Heiligsprechung der 16 heiligen Frauen Rumäniens ist für Freitag nach der Göttlichen Liturgie in der Patriarchalkathedrale vorgesehen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Patriarch Daniel zu demütigem Gebet als Herzstück der Triodionzeit aufrief.
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