Metropolit Tichon feierte das Patronatsfest am St.-Wladimir-Seminar

Metropolit Tichon während seines Besuchs am St.-Wladimir-Seminar in Yonkers zum Fest der Heiligen Drei Hierarchen. Foto: OCA

Anlässlich des Festes der Heiligen Drei Hierarchen hat Metropolit Tichon am 29. und 30. Januar 2026 das St. Vladimir’s Orthodox Theological Seminary in Yonkers besucht. Der Primas der Orthodoxen Kirche in Amerika (OKA) stand mehreren zentralen Veranstaltungen vor, wie die Diözese auf ihrer Webseite berichtete.

Metropolit Tichon leitete die liturgischen Feierlichkeiten zum Fest der Heiligen Drei Hierarchen, dem Patronatsfest der Seminarkapelle. Begleitet wurde er von Erzpriester Alessandro Margheritino, Kanzler der Orthodoxen Kirche in Amerika.

Am Donnerstagabend zelebrierte Metropolit Tichon die Festvigil gemeinsam mit mehreren Hierarchen und Geistlichen verschiedener orthodoxer Jurisdiktionen der USA. Die Gottesdienste wurden musikalisch vom gemischten Chor und dem Männerchor des Seminars gestaltet.

Am Freitagmorgen stand Metropolit Tichon der Göttlichen Liturgie vor, an der zahlreiche Bischöfe, Geistliche, Seminaristen und Gläubige teilnahmen. Nach dem Gottesdienst richtete er sich mit einem Wort an die Seminargemeinschaft und spendete den Primatialsegen zum Patronatsfest.

Während seines Aufenthalts leitete Metropolit Tichon zudem eine Sondersitzung des Kuratoriums des Seminars und nahm an der 43. Alexander-Schmemann-Gedächtnisvorlesung teil. Als Gastredner sprach Erzpriester Andrew Louth über „Schatten und Dunkelheit in der patristischen Theologie“ und erhielt zuvor die Ehrendoktorwürde des Seminars.

Das St. Vladimir’s Orthodox Seminary ist ein orthodoxes theologisches Seminar unter der Jurisdiktion des Metropoliten der Orthodox Church in America. Es ist eine pan-orthodoxe Institution für Studenten aller östlich-orthodoxen Kirchen und die einzige orthodoxe theologische Institution in den Vereinigten Staaten, die nicht nur der Lehre, sondern auch der Forschung gewidmet ist.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzpriester Matthias Zierenberg in Limburg zum Gleichnis vom Zöllner und Pharisäer predigte.

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