In Berlin wurden Obdachlosenlager angezündet

Tatort vor der Kirche in Kreuzberg. Foto: BZ-Berlin

In Berlin sind am Montag zwei Brände an provisorischen Schlafplätzen wohnungsloser Menschen registriert worden. Betroffen waren die Stadtteile Friedrichshain und Kreuzberg. Nach Angaben der Polizei wurde niemand verletzt. In beiden Fällen ermittelt ein Brandkommissariat des Landeskriminalamts wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung. Darüber berichtete Tagesspiegel.

Der erste Brand ereignete sich in Friedrichshain in der Straße der Pariser Kommune. Nach Polizeiangaben steckte eine unbekannte Täterin oder ein unbekannter Täter gezielt ein abgestelltes Mofa in Brand. Die Flammen breiteten sich aus und erfassten einen Baucontainer, der von Wohnungslosen bewohnt wurde. Erst nach dem Eintreffen der Feuerwehr und einer rund 40-minütigen Vollsperrung des Abschnitts für die Löscharbeiten konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden.

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Ein zweiter Brand wurde kurz darauf in Kreuzberg gemeldet. Betroffen war ein weiteres provisorisches Camp im Zugangsbereich einer Kirche an der Yorckstraße. Zu Schaden kamen dabei mehrere Matratzen, ein Zelt sowie eine Mülltonne, außerdem wurde eine Tür des Gotteshauses in Mitleidenschaft gezogen. Obwohl die Feuerwehr eine schnelle Kontrolle der Lage erreichte, schließen die Ermittler nach gegenwärtigem Kenntnisstand einen Unfall aus. Stattdessen wird bei beiden Vorfällen von vorsätzlicher Brandstiftung ausgegangen.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu den Bränden oder zu verdächtigen Beobachtungen gemacht haben, sich bei den zuständigen Dienststellen zu melden.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass in Koblenz Teilnehmer von Kundgebung angegriffen wurden.

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