30 Jahre orthodoxer Dienst in Aschaffenburg gefeiert
Die Heilige Liturgie zum 30-jährigen Bestehen der rumänisch-orthodoxen Gemeinde in Aschaffenburg leiteten Metropolit Serafim und Bischof Makarie. Foto: Gemeinde
Am Sonntag, dem 1. Februar 2026, feierte die rumänisch-orthodoxe Gemeinde in Aschaffenburg ihr 30-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass zelebrierten hochrangige Hierarchen gemeinsam mit Geistlichen und Gläubigen die Göttliche Liturgie, wie die rumänisch-orthodoxe Erzdiözese von Deutschland, Österreich und Luxemburg auf ihrer Webseite berichtete.
Am Fest der Darstellung des Herrn versammelte sich die rumänisch-orthodoxe Gemeinde in Aschaffenburg zu einer feierlichen Jubiläumsliturgie. Der Gottesdienst wurde in Anwesenheit von Metropolit Serafim und Bischof Makarie von Nordeuropa begangen. Zahlreiche Priester, Diakone sowie Gläubige nahmen an der Feier teil, mit der drei Jahrzehnte orthodoxen Lebens und Zeugnisses in der Diaspora gewürdigt wurden.
In seiner Predigt legte Bischof Makarie das Evangelium vom Zöllner und Pharisäer aus und rief zu einem demütigen, von innerer Reue getragenen Gebet auf. Zum Abschluss erinnerte Metropolit Seraphim an die Gründung der Pfarrei im Jahr 1996, die auf den Wunsch der in Aschaffenburg lebenden Rumänen zurückging. Er würdigte besonders den Einsatz der ersten Geistlichen, die den Grundstein für das Gemeindeleben legten.
Seit dem Frühjahr 2017 wird die Gemeinde von Pfarrer Daniel Buzaș geleitet. In dieser Zeit haben sich die liturgische, katechetische, missionarische und erzieherische Arbeit intensiviert, und Kinder, Jugendliche und Familien beteiligen sich mit großem Eifer daran.
Ein weiterer Höhepunkt war die Weihe einer Reliquienikone der Gottesmutter „Die stillende Mutter“ aus Ţibleș. Anschließend wurde ein Parastas-Gottesdienst gefeiert. Vertreter der römisch-katholischen und der evangelischen Kirche nahmen ebenfalls an der Jubiläumsfeier teil und setzten damit ein Zeichen des ökumenischen Miteinanders.
Nach der Liturgie kamen die Gläubigen zur brüderlichen Agape zusammen. Kinder und Jugendliche der Gemeinde gestalteten ein Festprogramm mit Gesang und künstlerischen Beiträgen. Zum Abschluss dankte Pfarrer Daniel Buzaș allen Beteiligten und rief dazu auf, den orthodoxen Glauben auch künftig geeint, verantwortungsbewusst und mit Freude in der Diaspora zu leben.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der rumänische Patriarch Daniel zu demütigem Gebet als Herzstück der Triodionzeit aufrief.
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