Ehemalige Kirche wurde in Hannover zu einem Wohnhaus umgebaut

Bewohner in Gemeinschaftsküche in ehemaliger Kirche

In Hannover ist eine frühere evangelische Kirche in ein Wohnprojekt umgewandelt worden. In dem Gebäude leben heute rund 30 Menschen, überwiegend im Alter zwischen 18 und Anfang 30 Jahren. Statt kirchlicher Nutzung prägen nun Wohnungen, Gemeinschaftsküchen und Freizeitflächen den Alltag in dem ehemaligen Sakralbau. Dies berichtet evangelisch.de.

Im Inneren wurden auf zwei Ebenen 27 Wohneinheiten in das bestehende Gebäude integriert, ergänzt durch mehrere Sozialwohnungen im Untergeschoss. Die Wohnungen sind als kompakte Einzelzimmer mit eigenem Bad ausgelegt. Bei der Umgestaltung blieb die ursprüngliche Raumwirkung weitgehend erhalten, darunter große Fenster, offene Sichtachsen und zentrale architektonische Elemente der Kirche.

Neben privaten Rückzugsräumen spielen gemeinschaftlich genutzte Bereiche eine zentrale Rolle. Unter dem ehemaligen Orgelraum befinden sich heute Treffpunkte für Freizeitaktivitäten, gemeinsames Kochen und Veranstaltungen. Das Projekt gilt als Beispiel für den bundesweiten Umgang mit leerstehenden Kirchen, die aufgrund sinkender Mitgliederzahlen zunehmend neue Funktionen erhalten.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass in Deutschland mehrere Kirchen geschlossen wurden.

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