Fest des Heiligen Sava im serbischen Athos-Kloster Hilandar begangen

Archimandrit Christoph, Abt des Athos-Klosters Moni Grigoriou, hilet seine Ansprache beim Festmahl zu Ehren des Heiligen Sava im Kloster Hilandar. Foto: Mönch Milutin

Im serbisch-orthodoxen Athos-Kloster Hilandar ist am 27. Januar 2026 das Fest des Heiligen Sava, des ersten serbischen Erzbischofs und Klostergründers, mit großer Feierlichkeit begangen worden. Mönche verschiedener Athos-Gemeinschaften sowie zahlreiche Pilger nahmen an den Gottesdiensten und dem Festmahl teil, wie das Kloster auf seiner Facebook-Seite berichtete.

Die Bruderschaft von Hilandar feierte das Gedächtnis des Heiligen Sava in andächtiger Atmosphäre. Die nächtliche Vigil und die Göttliche Liturgie leitete Archimandrit Christoph, Abt des Athos-Klosters Moni Grigoriou.

Zur musikalischen Gestaltung trugen die Mönche von Moni Grigoriou sowie die Mönche und Sänger des Hilandar-Chors „Heiliger Simeon der Myrrhenspender“ bei. Die gemeinsamen Gründungsfeste der Klöster Hilandar und Moni Grigoriou gehen auf eine von Archimandrit Georg (Kapsanis) begründete Tradition brüderlicher Verbundenheit zurück.

An der Klostermesse nahmen Vertreter verschiedener Athos-Klöster sowie Pilger aus Serbien und weiteren Ländern teil. Gegen Ende der Liturgie wurde der Altar mit einer Ikone des Heiligen Sava geweiht.

Beim anschließenden Festmahl im Refektorium erinnerte Archimandrit Christoph, Abt des Klosters Moni Grigoriou, in seiner Ansprache an Leben und Wirken des Heiligen Sava. Er würdigte dessen asketisches Vorbild, seine Demut und seinen Einsatz für die Festigung der Orthodoxie und betonte die bleibende Bedeutung seines geistlichen Erbes für die Gegenwart.

Die UOJ berichtete zuvor über Dreharbeiten zu einem Dokumentarfilm und einer Serie über den Heiligen Sava.

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