In Österreich fanden Veranstaltungen zum Gedenken an Abgetriebene Kinder statt

Lichteraktion vor eine Kirche. Foto: Katholische Kirche Österreich

In Wien und weiteren Städten hat der Verein „Jugend für das Leben“ Lichter-Mahnwachen veranstaltet. Mit rund 3.000 Kerzen, symbolisch für Schwangerschaftsabbrüche 2025, sollte an ungeborene Kinder erinnert und Aufmerksamkeit erzeugt werden. Beginn der Aktion fand am 28. Dezember in Innsbruck statt und wurde in weiteren Städten wiederholt. Darüber berichtete die Katholische Kirche Österreichs auf der Webseite.

Unter dem Vorsitz von Leopold Stolberg betonte der Verein, man habe den Dialog aktiv mit der Öffentlichkeit gesucht. Die Reaktionen der Passanten hätten stark variiert und reichten von Betroffenheit bis hin zu klarer Ablehnung. An Informationsständen wurden zudem Berichte von Frauen präsentiert, die eigene Erfahrungen mit Abtreibungen teilten. Ziel war es, öffentlich an ungeborene Kinder zu erinnern und zugleich Aufmerksamkeit für das Thema zu schaffen.

Nach eigenen Angaben fordert der Verein intensivere staatliche Aufklärung sowie mehr Unterstützung für Frauen in Schwangerschaftskonflikten. Aus Sicht der Organisatoren werden Betroffene oft im Stich gelassen. Daher setzt sich „Jugend für das Leben“ für einen umfassenderen Schutz ungeborenen Lebens und verbesserte Hilfsangebote ein.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass in Paris eine Großdemo gegen geplante Legalisierung der Sterbehilfe stattfand.

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