Metropolit Serafim besuchte rumänisch-orthodoxe Pfarrei in Gänserndorf

Metropolit Serafim inmitten der Gemeinde in Gänserndorf. Foto: Metropolie

Am Sonntag, dem 18. Januar 2026, empfing die rumänisch-orthodoxe Pfarrei „Heilige Kaiser Konstantin und Helena“ in Gänserndorf (Österreich) Metropolit Serafim zu einem erstmaligen Bischofsbesuch. Der Aufenthalt stand im Zeichen der geistlichen Stärkung und des kulturellen Zusammenhalts der rumänischen Diaspora, wie die Metropolie auf ihrer Webseite berichtete.

Der Besuch des Metropoliten in Niederösterreich fand in einem symbolträchtigen Zeitraum zwischen dem Nationalen Kulturtag Rumäniens am 15. Januar und dem Tag der Vereinigung der Rumänischen Fürstentümer am 24. Januar statt. In seiner Bedeutung verwies er auf den engen Zusammenhang von Glauben, Sprache und Gemeinschaft als tragende Säulen der rumänischen Identität außerhalb der Heimat.

Das geistliche Oberhaupt der Metropolie für Deutschland, Zentral- und Nordeuropa feierte die Heilige Liturgie gemeinsam mit den Gläubigen und zeigte sich erfreut über die zahlreiche Teilnahme. In seiner Ansprache am Ende des Gottesdienstes würdigte er die lebendige Atmosphäre der Gemeinde sowie den einfühlsamen und feierlichen Gesang des Pfarrchors, der die Liturgie besonders prägte.

Besondere Aufmerksamkeit schenkte der Metropolit der aktiven Mitwirkung der Kinder. Ihr Gesang und ihre Präsenz während der Liturgie bezeichnete er als Quelle großer Freude und Ermutigung. Zugleich hob er die Verantwortung der Gemeinde hervor, die junge Generation im Geist des orthodoxen Glaubens und der rumänischen Tradition zu erziehen.

Zum Abschluss dankte Priester Alin Buliga dem Metropoliten für seinen Besuch, den er als wichtigen Segen für die junge Pfarrei bezeichnete. Der hierarchische Beistand habe den Grundstein für das weitere Wachstum der Gemeinde gelegt, das auf Gebet, Einheit und engagierter Beteiligung der Gläubigen beruhe.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Altvater Johannes von Buchhagen über zentrale Missverständnisse zur Orthodoxie, das Verhältnis von Kirche und persönlichem Glauben, die Bedeutung der Sakramente sowie über Ikonenverehrung sprach.

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