Ikone der Dreihändigen Gottesgebärerin aus Hilandar in Wien eingetroffen

Abt Methodius (l.) brachte die Ikone nach Wien. Foto: Kloster

Am 17. Januar 2026 wurde in der serbisch-orthodoxen Kathedrale des heiligen Sava in Wien eine getreue Kopie der Ikone der Allerheiligsten Dreihändigen Gottesgebärerin aus dem Kloster Hilandar auf dem Berg Athos feierlich empfangen und zur dauerhaften Aufbewahrung gebracht. Darüber berichtete das Kloster auf seiner Facebook-Seite.

Mit dem Segen von Erzbischof Irinej, Metropolit von Bačka und Administrator der Diözese Österreich, überbrachte Abt Methodius vom Kloster Hilandar gemeinsam mit zwei Mönchen die Ikonenkopie nach Wien. Nach der Begrüßung und Weihe leitete Bischof Damascene, Vikar von Metropolit Irinej, den festlichen Abendgottesdienst, an dem Abt Methodius sowie Geistliche und Diakone der Diözesen Österreich und Batscha konzelebrierten.

Die Feier wurde von Bischof Cheruvim von Osijek und Baranja, Vertretern von Ordensgemeinschaften, des diplomatischen Korps sowie staatlicher und städtischer Behörden begleitet. Zahlreiche Gläubige nahmen teil und verehrten die Ikone, die eine getreue Kopie des Gnadenbildes (Gottesmutter Tricheirousa) im Kloster Hilandar darstellt, einem der bedeutendsten Ikonen der serbisch-orthodoxen Kirche.

Das Kloster Hilandar ist das einzige serbisch-orthodoxe Kloster am heiligen Berg Athos. Der Klosterbau erfolgte auf Initiative des Heiligen Sava, der 1191 auf dem Berg Athos Mönch wurde. Es ist neben dem Kloster Studenica eines der bekanntesten serbisch-orthodoxen Klöster.

Die UOJ berichtete zuvor, dass orthodoxe Bischöfe die Idee einer „Bosnischen Orthodoxen Kirche“ scharf zurückwiesen.

Lesen Sie auch

Gebet als Spiegel der Seele – Bischof Sofian feierte Liturgie in Wien

Der rumänisch-orthodoxe Geistliche lobte das aktive Gemeindeleben und die Katechesearbeit

Ikone der Dreihändigen Gottesgebärerin aus Hilandar in Wien eingetroffen

Festlicher Empfang und Weihe der Ikone in der Kathedrale des heiligen Sava

Die Kirche feiert Theophanie

Am Fest der Theophanie gedenken die Orthodoxen der Taufe Christi – eines der wichtigsten Ereignisse der Evangeliumsgeschichte.

Diakon Igor Willimowski: „Stelle Gott an die erste Stelle“

Predigt in Krefeld über Johannes den Täufer, Buße und geistliche Vorbereitung auf Christus

„Christus ist der Anfang und das Ende, das Ziel der Schöpfung“

Patriarch Porfirije deutete das Fest der Erscheinung des Herrn als Offenbarung von Gott und Mensch

Erzpriester Matthias Zierenberg: „Der Weg zum Erretter ist die Buße“

Predigt über Johannes den Täufer und die innere Vorbereitung auf Christus