Der Patriarch von Rumänien verurteilte Intoleranz

Patriarch Daniel. Foto: Orthodox Times

Der rumänisch orthodoxe Patriarch Daniel hat sich für ein gemeinsames Vorgehen gegen Antisemitismus und andere Formen der Intoleranz ausgesprochen. Darüber berichtete Orthodox Times am 16. Januar 2026.

Anlass war ein Arbeitstreffen zwischen Vertretern der anerkannten Religionsgemeinschaften und Experten der rumänischen Regierung, das sich mit Strategien zur Prävention von Hass und Diskriminierung befasste. In einer schriftlichen Botschaft bezeichnete der Patriarch die Initiative als notwendig und zeitgemäß.

Patriarch Daniel hob hervor, dass Religionsgemeinschaften in Rumänien gesetzlich als Partner mit spiritueller, sozialer, kultureller und gesellschaftlicher Verantwortung gelten. Die Rumänisch Orthodoxe Kirche wies antisemitische, xenophobe und diskriminierende Haltungen ebenso wie entsprechende öffentliche Verlautbarungen klar zurück. Zugleich unterstrich der Patriarch den dauerhaften Einsatz der Kirche für Frieden, sozialen Zusammenhalt, den Austausch zwischen den Religionen und ein von gegenseitigem Respekt geprägtes Miteinander.

Der Patriarch machte zudem deutlich, wie wichtig ein abgestimmtes Handeln von Religionsgemeinschaften und staatlichen Einrichtungen sei. Nur auf der Basis von Offenheit, Verständnis und gegenseitiger Achtung lasse sich Intoleranz nachhaltig eindämmen und ein konstruktiver Dialog entwickeln. Jede Form von Feindseligkeit oder Ausgrenzung widerspreche den christlichen Grundwerten. Abschließend äußerte Daniel die Zuversicht, dass die Gespräche den Anstoß für langfristige gemeinsame Projekte geben, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und zu einem friedlicheren Miteinander in Rumänien beitragen.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass der Patriarch von Antiochia sich mit einem deutschen Diplomaten traf.

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