Exhumierung der ehrwürdigen Elisabeta von Pasărea erfolgte
Feierliche Exhumierung der sterblichen Überreste der ehrwürdigen Elisabeta von Pasărea auf dem Klosterfriedhof unter Leitung von Weihbischof Timotei Prahoveanul. Foto: Ziarul Lumina
Die sterblichen Überreste der heiligen Elisabeta von Pasărea, einer der jüngst von der Rumänisch-Orthodoxen Kirche kanonisierten Frauen, sind am 16. Januar 2026 auf dem Friedhof des Klosters Pasărea exhumiert worden. Die feierliche Handlung erfolgte im Auftrag von Patriarch Daniel und unter der Leitung von Weihbischof Timotei Prahoveanul, wie das patriarchale Nachrichtenportal Ziarul Lumina berichtete.
Die Heilige Synode der Rumänisch-Orthodoxen Kirche hatte auf ihrer Sitzung am 1. und 2. Juli 2025 die Heiligsprechung von insgesamt 16 Frauen bestätigt, darunter die Nonne Elisabeta Lazar aus dem Kloster Pasărea. In diesem Zusammenhang wurden ihre sterblichen Überreste nun aus dem Grab entnommen, um sie für die spätere Aufbewahrung in einem Reliquiar vorzubereiten.
Die Exhumierung fand bei winterlichen Temperaturen im Beisein einer vom Patriarchen eingesetzten Kommission statt. Weihbischof Timotei Prahoveanul vollzog gemeinsam mit einem Klerusrat den vorgesehenen liturgischen Ritus. Nach der Entnahme wurden die Gebeine gereinigt, ehrfürchtig in einen neuen Holzsarg gebettet und in Prozession von den Nonnen des Klosters in die Hauptkirche getragen, wo Gebete sowie Troparion und Kondak der ehrwürdigen Elisabeta gesungen wurden.
In seiner Ansprache würdigte der Hierarch das kurze, aber geistlich intensive Leben der 1970 geborenen Asketin. Er erinnerte an ihren frühen Eintritt ins Kloster, ihr asketisches Leben, ihre Zeit in der rumänischen kirchlichen Vertretung in Jerusalem sowie an ihre jahrelange Einsiedlerexistenz. Ihr Lebenszeugnis sei ein eindringlicher Ruf zur Umkehr, zur Konzentration auf das Wesentliche und zu einem kompromisslosen Dienst an Gott.
Die UOJ berichtete zuvor, dass die Diözese Rottenburg-Stuttgart erstmals auf die umstrittene ARD-Christmette reagierte.
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