Österreichs Bundesministerin würdigte orthodoxe Kirchen als Stütze der Gesellschaft

Ministerin Claudia Bauer beim orthodoxen Neujahrsempfang der serbisch-orthodoxen Gemeinde Hl. Sava in Wien. Foto: BKA/Christopher Dunker

Ministerin Claudia Bauer beim orthodoxen Neujahrsempfang der serbisch-orthodoxen Gemeinde Hl. Sava in Wien. Foto: BKA/Christopher Dunker

Die österreichische Bundesministerin für Europa, Integration und Familie, Claudia Bauer (geb. Plakolm), hat am 14. Januar 2026 beim traditionellen Neujahrsempfang der Serbisch-Orthodoxen Kirchengemeinde des Heiligen Sava in Wien den Beitrag der orthodoxen Kirchen zum gesellschaftlichen Miteinander in Österreich hervorgehoben. Darüber berichtete die Katholische Kirche Österreich auf ihrer Webseite.

Beim Empfang in der Kirche zur Auferstehung Christi im zweiten Wiener Gemeindebezirk, dem eine abendliche Vesper vorausging, betonte Bauer, dass in Zeiten gesellschaftlicher Verunsicherung insbesondere Familie, Gemeinschaft und Glaube Halt geben würden. Die orthodoxen Kirchen leisteten hierzu einen wichtigen Beitrag.

Zugleich mahnte die Ministerin an, orthodoxe Kirchen in Österreich stärker in der öffentlichen Wahrnehmung und in religionspolitischen Debatten mitzudenken. Die serbisch-orthodoxe Kirche sei seit Jahrhunderten Teil des religiösen Lebens des Landes und eine Kirche, „in der das Christentum lebt und wächst“.

Bauer dankte der Gemeinde ausdrücklich für ihr Engagement in Seelsorge, Fürsorge und Gemeinschaft und übermittelte ihre Wünsche für ein gesegnetes neues Jahr.

An dem Empfang nahmen zahlreiche kirchliche und öffentliche Vertreter teil, darunter die orthodoxen Bischöfe Heruvim von Osječko Polje und Baranja sowie Damaskin von Mohács, weitere Geistliche verschiedener Kirchen, Repräsentanten aus Diplomatie und Politik sowie Vertreter ökumenischer Initiativen.

Die UOJ berichtete zuvor, dass die Diözese Rottenburg-Stuttgart erstmals auf die umstrittene ARD-Christmette reagierte.

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