In Geretsried ist die orthodoxe Gemeinde in die Versöhnungskirche umgezogen

Versöhnungskirche in Geretsried. Foto: Merkur.de
Am 13. Januar 2026 erschien die Nachricht, dass die stillgelegte evangelische Versöhnungskirche in Geretsried künftig von der griechisch-orthodoxen Gemeinde Heiliger Petrus genutzt wird. Ein entsprechender Nutzungsvertrag ist unterzeichnet, ab Februar sollen dort regelmäßig orthodoxe Gottesdienste stattfinden. Vorgesehen sind Feiern an jedem zweiten und vierten Sonntag im Monat, voraussichtlich zwischen 9 und 11 Uhr. Darüber berichtete Merkur.de.
Bereits seit Jahrzehnten feiert die griechisch orthodoxe Gemeinde ihre Gottesdienste in der evangelischen Petruskirche an der Egerlandstraße. Für diese Gastfreundschaft war sie stets dankbar. Allerdings ergaben sich durch die unmittelbare zeitliche Abfolge der orthodoxen und anschließenden evangelischen Feiern organisatorische Schwierigkeiten. Die orthodoxe Liturgie folgt dem byzantinischen Ritus, ist feierlich ausgestaltet und erstreckt sich in der Regel über etwa zwei Stunden, was einen reibungslosen Übergang zwischen den Gottesdiensten oft kompliziert gestaltete.
Die gefundene Lösung stieß auf breite Zustimmung. Sowohl der evangelische Kirchenvorstand als auch die Denkmalschutzbehörde befürworteten die Weiternutzung des 1970 geweihten und inzwischen denkmalgeschützten Gebäudes. Auch von Seiten der Stadtverwaltung wurde die Entscheidung begrüßt, da damit die sakrale Nutzung der Kirche erhalten bleibt. Innerhalb der griechisch orthodoxen Gemeinde gibt es zudem erste vorsichtige Überlegungen, die Versöhnungskirche langfristig zu einem regionalen Zentrum orthodoxen Lebens auszubauen.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass in Bregenz und Innsbruck die orthodoxe Wasserweihe stattfand.
Lesen Sie auch
Metropolit Tychikos bittet Zyperns Synod um Erlaubnis zu Gottesdiensten
Metropolit Tychikos bittet zugleich um Klarheit über seinen kirchlichen Status und die Gründe seiner Vorladung.
Katholische Kirche in Innsbruck wird zur Boulderhalle umgebaut
In der Kirche Petrus Canisius sollen auch nach dem Umbau jeden Sonntagabend Gottesdienste stattfinden.
Anthropic warnt vor existenziellen Gefahren künstlicher Intelligenz
Der Claude-Entwickler sieht ohne Schutzmaßnahmen und menschliche Aufsicht katastrophale Risiken für die Menschheit.
Albaniens Kirchenoberhaupt sprach in Assisi über die Einheit der Christen
Erzbischof Ioannis rief die Christen dazu auf, den Weg zur Einheit mit eigener Umkehr statt mit Schuldzuweisungen zu beginnen.
Priester Peter Heers nennt Ökumenismus einen Weg zur Religion des Antichristen
Peter Heers bezeichnete den Ökumenismus als endzeitliche Versuchung und Verfälschung der Lehre von der Kirche.
Kölner orthodoxe Jugendliche pilgerten mit dem Fahrrad zum Troodelöh
Jugendliche der ROKA-Gemeinde beteten mit Unterstützung der Bikergruppe „Wächter des Gedenkens“ für Köln und den Weltfrieden.