Jerusalem hat Nigeria Hilfe im Kampf gegen die Christenverfolgung angeboten

Eine Gruppe nigerianischer Christen tanzt an der Klagemauer. Foto: Israel Heute

Am 14. Januar 2026 erschien die Nachricht, dass Israel seine Bereitschaft bekräftigt hat, die bedrängte christliche Bevölkerung in Nigeria zu unterstützen. Entsprechende Äußerungen von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu Ende Dezember hatten international Aufmerksamkeit erregt und zugleich Spekulationen über mögliche israelische Maßnahmen ausgelöst. Die Erklärung fiel im Umfeld von Gesprächen Netanjahus in den USA mit Präsident Donald Trump und Vertretern evangelikaler Kirchen. Darüber berichtete Israel Heute.

Im Anschluss präzisierte der israelische Botschafter in Nigeria, Michael Freeman, dass es sich dabei nicht um ein militärisches Engagement handele. Israel strebe stattdessen eine enge Zusammenarbeit mit der nigerianischen Regierung an, vor allem in den Bereichen innere Sicherheit und Informationsaustausch. Ziel sei es, Nigeria als Partner zu unterstützen und gemeinsam Lösungen für die bestehenden Sicherheitsherausforderungen zu entwickeln.

Zuvor hatte Netanjahu darauf hingewiesen, dass Christen in verschiedenen Teilen der Welt, einschließlich Nigeria, Verfolgung ausgesetzt sind. Gleichzeitig erinnerte er an die historische Rolle christlicher Unterstützer bei der Gründung des Staates Israel und betonte die daraus entstehende moralische Verpflichtung zur Solidarität. Israel beabsichtige daher, sich internationalen Bemühungen anzuschließen, die auf den Schutz bedrängter christlicher Gemeinschaften abzielen.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass der Patriarch von Jerusalem seine Rolle als Friedensbotschafter betonte.

Lesen Sie auch

Jugendgruppe aus Bad Ems nahm an Bundeskonferenz in Augsburg teil

Die Jugendgruppe aus Bad Ems hat zum ersten Mal an der jährlichen Bundeskonferenz der Russisch-Orthodoxen Jugend teilgenommen und den Austausch mit anderen Gemeinden gelobt.

Allerheiligenprozession im Dreifaltigkeitskloster Buchhagen abgehalten

Traditionelle Lite mit Allerheiligenschrein und Gebeten für das Kloster und das Land

Metropolit Feodosij von Tscherkassy wurde ins Krankenhaus eingeliefert

Der Leiter der Eparchie Tscherkassy der UOK wurde auf dringende Anweisung von Kardiologen zur stationären Behandlung gebracht.

Von 120 auf 12 Gläubige geschrumpft – Gemeinde im Libanon fast verschwunden

Krieg und Vertreibung treffen Christen im Südlibanon hart – Hilfswerk schlägt Alarm

Sommerfest stärkte das russisch-orthodoxe Gemeindeleben in Monaco

Traditionelles Familienessen der ROKA-Pfarrei St. Elena nach der Göttlichen Liturgie

„Werte verstehen und lieben“ – Begegnungen im Kirchenzentrum München

Rumänisch-orthodoxe Gemeinde und Bischof Sofian begrüßten Priester Vasile-Octavian Mihoc und den Publizisten Dan Puric