Krippenspiel vereinte Gemeinde und Flüchtlinge in Luxemburg

Kinder der Sonntagsschule des Heiligen Sergius von Radonesch bei der Aufführung des Krippenspiels in der Pfarrei der Heiligen Apostel Peter und Paul in Luxemburg. Foto: Gemeinde
In der russisch-orthodoxen Gemeinde der Heiligen Apostel Peter und Paul in Luxemburg hat am Samstag nach Weihnachten (10. Januar 2026) das traditionelle Krippenspiel stattgefunden. Kinder der Sonntagsschule des Heiligen Sergius von Radonesch gestalteten die Aufführung unter dem Titel „Ein Stern leuchtete am Himmel“. Darüber berichtete die Diözese Großbritannien und Westeuropa der russischen Auslandskirche auf ihrer Webseite.
Das Krippenspiel brachte Kinder und Lehrkräfte der Sonntagsschule ebenso zusammen wie Jugendliche, Eltern und zahlreiche Gemeindemitglieder. Auch ukrainische Flüchtlinge mit ihren Kindern nahmen an der Feier teil und erlebten die Kirchengemeinde als Ort von Trost, Licht und Hoffnung fern der Heimat.
In einem abwechslungsreichen spirituellen Programm verbanden die Kinder Szenen aus dem Evangelium der Geburt Christi mit Liedern, Tänzen, Gedichten und Motiven aus slawischen Weihnachtsmärchen. Im Mittelpunkt stand die Botschaft von der Liebe Christi, die Herzen verwandeln und selbst in dunklen Lebenssituationen Frieden schenken kann.
Zu Beginn unterstrich Erzpriester Ioan Grigorita, das Krippenspiel sei eine Verkündigung des Evangeliums durch die reinen und unschuldigen Augen der Kinder. Gerade in ihrer Einfachheit und Aufrichtigkeit werde das Geheimnis der Geburt Christi lebendig und glaubwürdig bezeugt.
Den Abschluss bildeten Geschenke für alle beteiligten Kinder sowie ein gemeinsames Essen. In dieser Atmosphäre der Freude und Begegnung wurde die Gemeinschaft gestärkt, bevor die Gemeinde einmütig bekannte: Christus ist geboren – verherrlicht ihn!
Die UOJ berichtete zuvor, dass das Hilfswerk „Open Doors“ einen neuen Höchststand der Christenverfolgung registrierte.
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