Deutsche Metropolie stiftete behindertengerechtes Transportfahrzeug

Der neue barrierefreie Kleinbus unterstützt die soziale und medizinische Arbeit des Vereins „St. Stephan der Große“ in Hârja. Foto: Metropolie

Der Verein „St. Stephan der Große“ aus dem rumänischen Hârja hat ein behindertengerechtes Transportfahrzeug erhalten, das für soziale und medizinische Einsätze in Kinderzentren des Vereins und der Diözese vorgesehen ist. Das Fahrzeug wurde von der rumänisch-orthodoxen Metropolie Deutschland gestiftet und ist bereits das zweite seiner Art, das der Verein aus Hârja auf diesem Weg erhalten hat. Darüber berichtete die Metropolie auf ihrer Webseite.

Das sozialphilanthropische Projekt wurde mit dem Segen von Metropolit Serafim umgesetzt. Die Initiative geht auf einen Vorschlag von Erzpriester Ispas Ruja (Dortmund) und Priester Dimitrie Ursache, Koordinator des sozialphilanthropischen Bereichs der Metropolitankirche in Deutschland, zurück.

Finanziert wurde das Fahrzeug durch Spendenaktionen, die während der Weihnachtsfastenzeit von Geistlichen des Dekanats Nordrhein-Westfalen organisiert wurden. Dank des Engagements von Priestern und Gläubigen konnte ein achtsitziger Kleinbus angeschafft werden, der mit einer Rollstuhlrampe ausgestattet ist und damit auch Menschen mit motorischen Einschränkungen den Transport ermöglicht.

Der neue Kleinbus soll den Zugang zu medizinischer Versorgung, Rehabilitationsangeboten sowie Bildungs- und Freizeitaktivitäten erleichtern und damit die Lebensqualität von Kindern, älteren Menschen und weiteren Bedürftigen nachhaltig verbessern. Maßgeblich unterstützt wurde das Projekt zudem von Pfarrer Klaus Klein, orthodoxer Priester des Bayerischen Roten Kreuzes.

Die UOJ berichtete zuvor, dass der rumänische Patriarch Daniel zum Jahreswechsel über Zeit und Ewigkeit reflektierte.

Lesen Sie auch

Deutschsprachige Liturgie ab sofort jeden Sonntag in Offenbach

Die rumänisch-orthodoxe Gemeinde feiert zusätzlich zur rumänischen Liturgie nun jeden Sonntag eine vollständige Göttliche Liturgie auf Deutsch.

Gedenken an den verstorbenen russischen Erzbischof Theophan in Berlin

Zum neunten Todestag des früheren Erzbischofs von Berlin und Deutschland wurde in der Auferstehungskathedrale und am Grab des Geistlichen gebetet.

Nigeria: Islamisten töteten zwölf Gläubige und verbrannten Kircheneigentum

Islamistische Kämpfer überfielen eine Siedlung in Nigeria und entführten ein zehnjähriges Mädchen.

Kardinal Müller: Muslime respektieren kein schwaches Christentum

Der deutsche Kardinal rief den Westen dazu auf, offen Zeugnis für den christlichen Glauben abzulegen.

Katholischer Familienbund kritisierte Kürzungen bei Familienleistungen

Präsident Ulrich Hoffmann warnte vor steigender Belastung von Familien und fordert stärkere Investitionen in Kinder.

Syrische Bischöfe fordern gleiche Rechte statt Quoten

Bei einer Konferenz im Europäischen Parlament haben syrische Kirchenvertreter und Menschenrechtsorganisationen für die Gleichberechtigung aller Bürger geworben.