Bulgarisch-orthodoxe Gemeinde empfing Reliquien von Patriarch Euthymius

West- und mitteleuropäischer Metropolit Antonios mit Gemeinde. Foto: Synod Bulgarischer-Orthodoxer Kirche

Am 11. Januar, dem Sonntag nach Epiphanie, feierte die Bulgarisch-Orthodoxe Gemeinde „St. Zaren Boris Michael der Täufer“ ein besonderes spirituelles Ereignis, als in Frankfurt eine Reliquie des Heiligen Patriarchen Euthymius von Tarnovo empfangen wurde, des letzten Patriarchen des mittelalterlichen Bulgariens. Die Liturgie fand in der Dreifaltigkeitskirche statt, die der Gemeinde von der örtlichen katholischen Kirche zur Verfügung gestellt wurde. Zahlreiche Gläubige aus unterschiedlichen Städten kamen an, um vor der Reliquie zu beten und die Feier mitzuerleben. Darüber berichtete die bulgarische Kirche auf der offiziellen Webseite.

Die Erzpriesterliche Liturgie wurde von Metropolit Antoniy in Konzelebration mit Gemeindevorsteher Ikonom Milcho Marinov, Hieromönch Spiridon aus Frankfurt und weiteren Priestern geleitet. Der Kirchenchor Frankfurt, unterstützt von Sängern aus Mannheim und Stuttgart, umrahmte die Feier musikalisch. In seiner Predigt hob Metropolit Antoniy die spirituelle Bedeutung der Epiphanie als Offenbarung des dreieinigen Gottes hervor und betonte, dass die Taufe Christi im Jordan die Erneuerung des Menschen in göttlicher Gnade symbolisiert.

Am Ende des Gottesdienstes dankte der Metropolit der Generalkonsulin Diana Popova, dem Klerus und allen Helfern für die Unterstützung. Die Veranstaltung endete mit einem gemeinsamen Mahl, bei dem Gläubige aus verschiedenen Städten Deutschlands ihre Erfahrungen teilten. Die Begegnung mit der Reliquie des Heiligen Patriarchen Euthymius hinterließ bleibenden Eindruck, stärkte das Gemeinschaftsgefühl und die Verbundenheit zur Heiligen Orthodoxen Kirche sowie zum bulgarischen geistlichen Erbe.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass griechisch-orthodoxe Bischöfe den EU-Abtreibungsfonds verurteilten.

Lesen Sie auch

Internationales Treffen der Orthodoxen Jugend kehrt nach Bukarest zurück

Rund 2.400 junge Orthodoxe aus Rumänien und der Diaspora werden Ende August zum ITO 2026 in der rumänischen Hauptstadt erwartet.

Patriarch Daniel: „Kinder und Jugendliche sind Gaben Gottes“

Der rumänisch-orthodoxe Hierarch betonte zum Beginn des Schuljahres die Bedeutung christlicher Erziehung und des Religionsunterrichts.

US-Anwalt R. Amsterdam verlangte Untersuchung des Mönchsmords in der Lawra

Internationale Menschenrechtler fordern, die Verantwortlichen für die Ermordung des Mönchs Warsonofij Turjanski zu ermitteln und zur Rechenschaft zu ziehen.

Vom Suchenden zum Getauften: Daniel findet zur Orthodoxie

Ein 26-Jähriger wurde bei Karlsruhe in einem Baggersee orthodox getauft: Daniel hatte zuvor kaum Berührung mit dem christlichen Glauben.

Priester Daniel Schärer: „Die Mauer zwischen uns und Gott abreißen“

Der Geistliche sprach in Zürich über das Gleichnis vom reichen Jüngling und rief dazu auf, die asketische Tradition der Kirche zu pflegen.

Photisis TV stellt eines der ältesten Klöster Kretas vor