Im Winter weichen viele evangelischen Gemeinden auf beheizte Gemeindehäuser aus

Gemeindezentrum Haardter Kirche in Weidenau. Foto: Siegener Zeitung

Am 10. Januar 2026 erschien die Nachricht, dass die hohen Energiekosten und niedrige Temperaturen dazu führen, dass evangelische Kirchengemeinden im Kirchenkreis Siegen-Wittgenstein ihre Gottesdienste in den Wintermonaten teilweise neu organisieren. Statt große, schwer beheizbare Kirchenräume zu nutzen, verlegen viele Gemeinden ihre Zusammenkünfte in kleinere, besser temperierbare Gemeindehäuser oder verzichten zeitweise auf reguläre Kirchennutzungen. Darüber berichtete die Siegener Zeitung.

Das sogenannte Modell der „Winterkirche“ wird dabei unterschiedlich gehandhabt. Während einige Gemeinden es als sinnvolle Möglichkeit zur Energieeinsparung und besseren Erreichbarkeit schätzen, sehen andere darin nur begrenzten Nutzen. Entscheidend sind Faktoren wie Besucherzahlen, vorhandene Alternativräume und der organisatorische Aufwand, der mit einem Standortwechsel verbunden ist.

Insgesamt zeigt sich ein pragmatischer Umgang mit der Situation. Die Gemeinden reagieren flexibel und treffen individuelle Entscheidungen, um einerseits wirtschaftlich zu handeln und andererseits die kirchlichen Angebote aufrechtzuerhalten. Einheitliche Vorgaben gibt es nicht – vielmehr passt jede Gemeinde ihre Lösungen an die örtlichen Gegebenheiten an.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass in Neumarkt die Polizei wegen einer Schändung der Kirche eingreifen musste.

Lesen Sie auch

„Alles wird der Mensch vergeben, wenn Freude in seiner Seele ist“

Erzpriester Slobodan Tijanić zelebrierte in der serbisch-orthodoxen Gemeinde in Frankfurt und predigte über das Gleichnis vom unbarmherzigen Knecht.

Christen im Südlibanon stehen zwischen Israel und der Hisbollah

Hilfswerk CSI warnt vor Zerstörung christlicher Grenzdörfer und einer dauerhaft gefährdeten Rückkehr.

Metropolit Nektarios: „Griechenland ist durch ideologische Waffen bedroht“

Der Hierarch von Korfu warnte an Mariä Himmelfahrt vor einem Verlust christlicher Werte und der demografischen Zukunft Griechenlands.

Patriarch Porfirije im Kloster Slanci: „Der Glaube ist Vertrauen in Gott“

Der serbisch-orthodoxe Patriarch rief zum Fest der Überführung der Reliquien des heiligen Stephanus zu gelebtem Glauben, Liebe und Vergebung auf.

Bischof Sofian: „Ein Leben im Dienst Gottes und der Menschen“

Rumänisch-orthodoxe Liturgie zu Mariä Himmelfahrt im Kirchenzentrum München gefeiert.

Europas größte Marienstatue in Polen erhielt bischöflichen Segen

Die 55,6 Meter hohe „Figur der barmherzigen Gottesmutter“ wurde am Hochfest Mariä Himmelfahrt in Konotopie gesegnet.