Auf den Philippinen fand eine riesige Christusprozession statt
Einblick in die Prozession. Foto: Kirche und Leben
Am 09. Januar 2026 erschien die Nachricht, dass in Manila sich erneut große Menschenmengen an der traditionellen Prozession zu Ehren der Christusfigur „Jesus Nazareno“ beteiligt haben. Zum Beginn des Festtages versammelten sich zahlreiche Gläubige zu einem Gottesdienst im Rizal Park. In seiner Ansprache betonte der katholische Bischof Rufino Sescon Jr. die Bedeutung von sozialem Engagement, Mitmenschlichkeit und Verantwortung innerhalb der Gesellschaft. Auch Staatspräsident Ferdinand Marcos Jr. ließ den Teilnehmenden eine Grußbotschaft übermitteln. Darüber berichtete Kirche und Leben.
Entlang der mehrere Kilometer langen Prozessionsstrecke wurden im Verlauf des Tages nach kirchlichen Angaben über 700.000 Menschen gezählt. Der Zug bewegt sich nur schrittweise voran, da viele Teilnehmende immer wieder innehalten, beten oder versuchen, die von vielen als wundertätig verehrte Statue zu berühren. Die Prozession zieht sich deshalb regelmäßig über viele Stunden hin.
Für Stadt und Sicherheitsbehörden bedeutet das Ereignis einen erheblichen organisatorischen Aufwand. In diesem Jahr wurden rund 18.000 Sicherheitskräfte eingesetzt, begleitet von Rettungsdiensten und städtischen Hilfsstrukturen. Bereits Ende 2024 hatte das Erzbistum Manila zudem die offizielle Bezeichnung des Heiligtums angepasst und eine frühere Namensform offiziell aufgegeben.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass in Frankreich die Zahl der orthodoxen Kirchen stark gestiegen ist.
Lesen Sie auch
Heiliger Stuhl unterstützt UN-Initiative für Moratorium bei Leihmutterschaft
Gemeinsame Erklärung mit Italien, Chile und Kamerun fordert Aussetzung der Praxis als Schritt zu einem internationalen Verbot
Traditionelle Familienwerte im Mittelpunkt einer Parade in Nordmazedonien
Veranstaltung in Bitola als Reaktion auf die Skopje Pride – Organisatoren betonten friedlichen Charakter und Schutz der Familie
In Ungarn drohen einem Mann bis zu drei Jahre Haft wegen entfernter LGBT-Flaggen
Einem Mann, der LGBT-Flaggen von der Elisabethbrücke in Budapest entfernte, drohen eine Geldstrafe und bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe.
Niederlande: Erste Euthanasie an einem Kind unter 12 Jahren durchgeführt
Nach der Ausweitung des Sterbehilfegesetzes ist in den Niederlanden ein Kind unter zwölf Jahren durch Euthanasie gestorben; die Staatsanwaltschaft prüft den Fall.
Türkei: Fund belegt Kampf der frühen Christen gegen das Heidentum
Eine aramäische Inschrift in der Festung Zerzevan bestätigt, dass Christen den Tempel des Gottes Mithras im 3. bis 4. Jahrhundert versiegelten.
Erzbischof Tichon gratulierte Erzpriester Mikhail Divakov zum 85. Geburtstag
Göttliche Liturgie in der Berliner Auferstehungskathedrale am Gedenktag des heiligen Propheten Elischa