Auf den Philippinen fand eine riesige Christusprozession statt
Einblick in die Prozession. Foto: Kirche und Leben
Am 09. Januar 2026 erschien die Nachricht, dass in Manila sich erneut große Menschenmengen an der traditionellen Prozession zu Ehren der Christusfigur „Jesus Nazareno“ beteiligt haben. Zum Beginn des Festtages versammelten sich zahlreiche Gläubige zu einem Gottesdienst im Rizal Park. In seiner Ansprache betonte der katholische Bischof Rufino Sescon Jr. die Bedeutung von sozialem Engagement, Mitmenschlichkeit und Verantwortung innerhalb der Gesellschaft. Auch Staatspräsident Ferdinand Marcos Jr. ließ den Teilnehmenden eine Grußbotschaft übermitteln. Darüber berichtete Kirche und Leben.
Entlang der mehrere Kilometer langen Prozessionsstrecke wurden im Verlauf des Tages nach kirchlichen Angaben über 700.000 Menschen gezählt. Der Zug bewegt sich nur schrittweise voran, da viele Teilnehmende immer wieder innehalten, beten oder versuchen, die von vielen als wundertätig verehrte Statue zu berühren. Die Prozession zieht sich deshalb regelmäßig über viele Stunden hin.
Für Stadt und Sicherheitsbehörden bedeutet das Ereignis einen erheblichen organisatorischen Aufwand. In diesem Jahr wurden rund 18.000 Sicherheitskräfte eingesetzt, begleitet von Rettungsdiensten und städtischen Hilfsstrukturen. Bereits Ende 2024 hatte das Erzbistum Manila zudem die offizielle Bezeichnung des Heiligtums angepasst und eine frühere Namensform offiziell aufgegeben.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass in Frankreich die Zahl der orthodoxen Kirchen stark gestiegen ist.
Lesen Sie auch
Priester Daniel Schärer: „Die Mauer zwischen uns und Gott abreißen“
Der Geistliche sprach in Zürich über das Gleichnis vom reichen Jüngling und rief dazu auf, die asketische Tradition der Kirche zu pflegen.
Photisis TV stellt eines der ältesten Klöster Kretas vor
Neues Video zeigt das Heilige Kloster Agarathos, seine Geschichte und die Reliquien des heiligen Kyrillos Loukaris.
Metropolit Feodossij: Mord an einem Mönch ist Ausdruck satanischen Hasses
Der Metropolit von Tscherkassy zog eine Parallele zum Martyrium der ehrwürdigen Märtyrernonne Rafaila, die vor hundert Jahren grausam gefoltert wurde.
Russischer Bischof in Österreich hat großes Lob für einen deutschen Mönch
Bischof Aleksij von Wien sprach über das orthodoxe Leben in der Diaspora, die Entwicklung seiner Diözese und den 2024 verstorbenen deutschen Abt Paisios.
„Die höchste Kultur der Menschheit ist die orthodoxe Liturgie der Kirche“
Metropolit Serafim predigte in seiner alten Pfarrei über den reichen Jüngling, die Bedeutung der Liturgie und den Umgang mit Leid und materiellen Gütern.
Verwundeter Novize schildert Angriff auf orthodoxes Kloster in der Ukraine
Die Bruderschaft der Swjatogorsker Lawra wurde von Personen in Militäruniformen der ukrainischen Streitkräfte angegriffen.