Serb. Medien: Der Ukraine misslingt „Abschaffung“ Weihnachtens am 7. Januar

Metropolit Onufrij beim Weihnachtsgottesdienst in der Kiew-Petschersker Lawra. Foto: UOK

Eines der größten serbischen Medien berichtete über die massive Teilnahme von Gläubigen der UOK an den Weihnachtsgottesdiensten. In der Veröffentlichung Politika onlajn wird darauf hingewiesen, dass die ukrainischen Kirchen in der Nacht zum 7. Januar trotz der Versuche der Behörden, die Verwendung des traditionellen julianischen Kalenders einzuschränken, mit Gemeindemitgliedern überfüllt waren.

Die Journalisten stützen ihre Schlussfolgerungen auf Beiträge in sozialen Netzwerken. Sie schreiben, dass Augenzeugen Bilder aus Kirchen im ganzen Land geteilt hätten, darunter auch aus der Kiew-Petschersker Lawra, wo der Primas der UOK, Metropolit Onufrij, den Gottesdienst leitete.

Nach Angaben der Zeitung waren Weihnachtsgrüße und Kirchenlieder die beliebtesten Suchanfragen unter Ukrainern an diesen Feiertagen.

Angaben von Politika zufolge gab es in sozialen Netzwerken Kommentare mit Drohungen, Gläubige beim Sicherheitsdienst der Ukraine zu melden, doch dies hielt Tausende von Menschen nicht davon ab, an den Gottesdiensten teilzunehmen.

Die Zeitung betont, dass die Versuche der Behörden, Weihnachten durch den symbolischen „Tag des Programmierers“ zu ersetzen (wie die UOJ in der Ukraine berichtet), die tief verwurzelten Traditionen nicht verändert haben. Auch ukrainische Flüchtlinge im Ausland tauschten im Internet Glückwünsche aus und erinnerten an Familienbräuche, die unabhängig von offiziellen Entscheidungen sind.

Wie die UOJ berichtete, versucht Selenskyj laut Nowinski unter dem Vorwand der „geistlichen Unabhängigkeit“ die UOK auszustampfen.

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