In Chemnitz wurde KALEB erneut von Abtreibungsbefürwortern angegriffen
Das Familienzentrum des Vereins KALEB. Foto: TAG24
Am 07. Januar 2026 erschien die Nachricht, dass das Familienzentrum des christlichen Vereins KALEB in Chemnitz erneut Ziel eines politisch motivierten Angriffs geworden ist. An Heiligabend warfen Unbekannte Farbbeutel auf das Gebäude und besprühten Fassade sowie Fenster mit Parolen wie „Abtreibung legalisieren“. Bereits 2023 hatte es eine ähnliche Attacke gegeben. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 4000 Euro. Die Nachricht wurde von TAG24 veröffentlicht.
Nach Angaben der Polizei wird die Tat als extremistisch motiviert eingestuft, der Staatsschutz ermittelt. Vor Ort wurden Reste von Farbbeuteln sichergestellt. Die Parolen an der Fassade wurden inzwischen provisorisch verdeckt und sollen in den kommenden Tagen vollständig entfernt werden. Das Familienzentrum hat den Betrieb mittlerweile wieder aufgenommen.
KALEB betreibt in Chemnitz eine staatlich anerkannte und geförderte Schwangerenberatungsstelle, stellt jedoch keine Beratungsscheine für Schwangerschaftsabbrüche aus. Der Verein betont, dass das Thema Abtreibung nur einen kleinen Teil seiner Arbeit ausmache und man Familien auf vielfältige Weise unterstütze. Nach dem wiederholten Angriff denkt die Leitung über zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen nach.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass Katholiken in Indien Maßnahmen gegen Gewalt gegen Christen forderten.
Lesen Sie auch
Photisis TV stellt eines der ältesten Klöster Kretas vor
Neues Video zeigt das Heilige Kloster Agarathos, seine Geschichte und die Reliquien des heiligen Kyrillos Loukaris.
Metropolit Feodossij: Mord an einem Mönch ist Ausdruck satanischen Hasses
Der Metropolit von Tscherkassy zog eine Parallele zum Martyrium der ehrwürdigen Märtyrernonne Rafaila, die vor hundert Jahren grausam gefoltert wurde.
Russischer Bischof in Österreich hat großes Lob für einen deutschen Mönch
Bischof Aleksij von Wien sprach über das orthodoxe Leben in der Diaspora, die Entwicklung seiner Diözese und den 2024 verstorbenen deutschen Abt Paisios.
„Die höchste Kultur der Menschheit ist die orthodoxe Liturgie der Kirche“
Metropolit Serafim predigte in seiner alten Pfarrei über den reichen Jüngling, die Bedeutung der Liturgie und den Umgang mit Leid und materiellen Gütern.
Verwundeter Novize schildert Angriff auf orthodoxes Kloster in der Ukraine
Die Bruderschaft der Swjatogorsker Lawra wurde von Personen in Militäruniformen der ukrainischen Streitkräfte angegriffen.
Heilige Afra von Augsburg: ein Beispiel für radikale Umkehr
Hannovers orthodoxe Gemeinde stellt die Märtyrerin in einer neuen Instagram-Reihe über die deutschen Heiligen des ersten Jahrtausends vor.