Patriarch Porfirije rief in Belgrad zu Frieden, Liebe und Versöhnung auf

Patriarch Porfirije zelebriert am Weihnachtstag die Heilige Liturgie in der Kirche des Heiligen Sava in Belgrad. Foto: Patriarchat

Am Weihnachtstag (7. Januar 2026) hat der serbische Patriarch Porfirije die Heilige Liturgie im Dom des heiligen Sava in Belgrad zelebriert. Zahlreiche Gläubige versammelten sich in der größten orthodoxen Kirche der Hauptstadt, um das Fest der Geburt Christi zu begehen. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.

In seiner Ansprache unter den Kuppeln der Kirche im Stadtteil Vračar wünschte Patriarch Porfirije den Gläubigen ein gesegnetes Fest und rief dazu auf, die Herzen zu einer „warmen und freudigen Höhle“ werden zu lassen, in der Christus Wohnung nimmt.

Der Patriarch betonte die zentrale Bedeutung der göttlichen Liebe für das menschliche Zusammenleben. Wer sich von Gottes Umarmung tragen lasse, könne den Nächsten als Bruder und Schwester erkennen, einander umarmen und Härte, verletzende Gedanken sowie scharfe Worte überwinden. So werde die Gemeinschaft der Gläubigen eins in Christus.

In seiner Predigt hob das Kirchenoberhaupt hervor, dass alles im Leben ein Geschenk Gottes sei – Freude, Schönheit, Liebe und insbesondere der Frieden. Frieden sei „die Garantin der Menschenwürde“ und der Weg, der zu Gott führe. Er entstehe dort, wo Gott im Leben des Menschen an erster Stelle stehe.

Abschließend rief der Patriarch dazu auf, Frieden nicht nur innerlich zu bewahren, sondern ihn im Denken, Sprechen und Handeln sichtbar werden zu lassen. Nur so könne die Menschheit gemeinsam mit den Engeln den weihnachtlichen Lobgesang anstimmen: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seines Wohlgefallens.“

Die UOJ berichtete zuvor, dass im Dom des heiligen Sava in Belgrad Weihnachtsgeschenke an Bedürftige verteilt wurden.

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