Kontroverse Poledance-Performance in Lübecker Kirche erntete erneut Kritik
Screenshot aus dem Videobeitrag. Foto: emanuelxchrist
Am 06. Januar 2026 erschien die Nachricht, dass der umstrittene Poledance-Auftritt in der evangelischen St.-Marienkirche in Lübeck weitere Kreise zog. Nachdem die Performance bereits für Empörung unter Gläubigen gesorgt hatte, hat nun auch ein weiterer Beobachter öffentlich darauf aufmerksam gemacht und scharfe Kritik geübt. Der Beitrag erschien auf dem Instagram-Account emanuelxchrist.
In einem Video äußerte sich der Kommentator fassungslos darüber, dass eine solche Darbietung in einem Gotteshaus möglich sei. Er bezeichnete den Auftritt als „völlig unpassend“ und sprach von einer Grenzüberschreitung, die nichts mehr mit christlicher Verkündigung zu tun habe. Besonders kritisch bewertete er die Begründung der verantwortlichen Pfarrerin, die Tänzerin sei „sehr spirituell“ und habe ihren „eigenen Weg“ zum Glauben gefunden.
Der Kritiker sieht darin ein Symptom für eine grundlegende Fehlentwicklung innerhalb der evangelischen Kirche. Statt Orientierung zu geben, passe man sich zunehmend beliebigen gesellschaftlichen Strömungen an und verliere den sakralen Charakter des Kirchenraums aus dem Blick. Der Fall Lübeck, so seine Einschätzung, stehe exemplarisch für eine Kirche, die ihre eigenen Grenzen nicht mehr kenne.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass in Deutschland mehrere Kirchen geschlossen wurden.
Lesen Sie auch
Konvent der Grauen Schwestern in Reinbek nach 143 Jahren aufgelöst
Ordensfrauen ziehen in benachbartes Altenheim – Erzbischof Heße würdigt Fortsetzung des Ordenslebens
Erzbischof Ioannis zur „Person des Jahres“ in Albanien gewählt
Primas der Orthodoxen Kirche erhält breite Unterstützung der Bevölkerung
Berg Athos: Weihnachtsfest im serbisch-orthodoxen Kloster Hilandar
Feierliche Liturgie mit Geistlichen, Gästen aus Serbien und zahlreichen Pilgern
Synode stellt Bedingungen für Aufhebung des Dienstverbots von Met. Tychikos
Die Synode von Zypern knüpfte die mögliche Rückkehr des Hierarchen in den Dienst an eine Reihe von Bedingungen, darunter ein schriftliches Glaubensbekenntnis und der Verzicht auf die Anrufung eines weltlichen Gerichts.
Priester Oleg Beltek: „Die Familie wird zur ersten Schule der Seele“
Erzbischof Tichon feiert Göttliche Liturgie zum Fest der Synaxis der Gottesmutter in Berlin
In Neumarkt musste die Polizei wegen einer Schändung der Kirche eingreifen
Die Mutter weigerte sich, die Wand der Kirche zu reinigen, nachdem ihr Kind sich dort erleichtert hatte.