Patriarch Porfirije empfing Kinder aus der Diaspora im Dom des heiligen Sava
Patriarch Porfirije begrüßt die jungen Gläubigen aus Bosnien und Herzegowina sowie Montenegro in Belgrad. Foto: Patriarchat
Am 5. Januar 2026 begrüßte der serbische Patriarch Porfirije im Dom des heiligen Sava in Belgrad Kinder aus den bosnischen und montenegrinischen Diaspora-Gemeinden Prijedor, Grahovo und Herceg Novi. Die Veranstaltung, die zum siebten Mal stattfindet, steht unter der Schirmherrschaft des Patriarchen und des Präsidenten Serbiens und wird vom Ministerium für Arbeit, Beschäftigung, Veteranen und Soziales organisiert. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.
Patriarch Porfirije betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des heiligen Sava als geistliche Wurzel aller orthodoxen Serben – unabhängig von ihrem Wohnort. „Wo der Heilige Sava ist, da ist auch die Gnade Gottes“, sagte das Kirchenoberhaupt und mahnte die Kinder, im Alltag Liebe, Vergebung und gegenseitige Rücksicht zu üben. Er rief dazu auf, sich für andere einzusetzen, nicht über ihre Fehler zu urteilen und durch Gebet und gutes Beispiel die Gemeinschaft zu stärken.
Mit Blick auf das Weihnachtsfest erinnerte der Patriarch daran, dass Gott den Menschen nahekommt und sie mit all ihren Sorgen und Schwächen begleitet. Weihnachten sei daher eine Zeit, in der man zusammenkomme, einander besuche oder füreinander bete. „Dass wir füreinander beten, bedeutet, dass wir einander im Herzen verbunden sind.“
Ministerin Milica Đurđević Stamenkovski erklärte, das Ziel der Veranstaltung sei es, Kinder aus der Diaspora zu versammeln, um die Feiertage in christlicher Gemeinschaft zu feiern, einander näherzukommen und die Bindung zum Vaterland zu stärken. Im Anschluss fand ein festliches Beisammensein für die kleinen Gäste im Pfarrhaus statt.
Die UOJ berichtete zuvor, dass im Dom des heiligen Sava in Belgrad Weihnachtsgeschenke an Bedürftige verteilt wurden.
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