Patriarch Daniel über geweihtes Wasser: „Es heiligt, heilt und befreit“

Patriarch Daniel segnete die Gläubigen mit geweihtem Wasser. Foto: Patriarchat

Der rumänisch-orthodoxe Patriarch Daniel hat am Dienstag, den 6. Januar 2026, in Bukarest den Ritus der Großen Wasserweihe vollzogen und in einer Ansprache die geistliche Bedeutung im Zusammenhang mit der Taufe des Herrn erläutert. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.

Am Fest der Taufe des Herrn zelebrierte Patriarch Daniel gemeinsam mit Weihbischof Timotei Prahoveanul den Ritus der Großen Wasserweihe. Von den Stufen der Patriarchalresidenz aus sprach er zu den Gläubigen über die Heiligung der Schöpfung durch die Offenbarung der Heiligen Dreifaltigkeit am Jordan und betonte, dass in diesem heilsgeschichtlichen Moment die ganze Welt erneuert werde.

Der Patriarch hob hervor, dass das zu Epiphanie geweihte Wasser ein wirksames Zeichen göttlicher Gnade sei, das sich konkret im Leben der Gläubigen auswirke. „Zuallererst heiligt es Seele und Leib, Häuser, Haushalte und Gärten“, sagte Daniel und verwies damit auf die umfassende Segenskraft der Wasserweihe.

Zugleich unterstrich er dessen heilende und befreiende Dimension, die das ganze Jahr über als geistliche Hilfe genutzt werde, besonders von Kranken oder Menschen in schweren Lebenslagen. „Drittens befreit es von unreinen Geistern, bösen Leidenschaften und schwierigen Lebenslagen“, erklärte das Oberhaupt der Rumänisch-Orthodoxen Kirche.

Abschließend dankte Patriarch Daniel den Helfern und Unterstützern der Feierlichkeiten, insbesondere der Pfarrei Afumați II im Kreis Ilfov, die bei der Abfüllung von rund 20.000 Flaschen geweihten Wassers mitgewirkt hatte. Freiwillige der Jugendgruppe „Jugend in Aktion“ der Erzdiözese Bukarest verteilten das Wasser, Anaphora sowie Ikonen der Taufe des Herrn an die Gläubigen.

Die UOJ berichtete zuvor, dass der rumänische Patriarch Daniel zum Jahreswechsel über Zeit und Ewigkeit reflektierte.

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