Jugendliche engagierten sich beim Ausbau einer neuen Kirche in England

Jugendliche der Londoner Kathedrale errichten gemeinsam mit der Gemeinde St. Leonards-on-sea das Grundgerüst der neuen Ikonostase in der Kirche der Muttergottes des Zeichens. Foto: Diözese
In der Diözese Großbritannien und Westeuropa der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) unterstützten am Wochenende vor Weihnachten Jugendliche der Londoner Kathedrale gemeinsam mit Gläubigen der Gemeinde St. Leonards-on-Sea in East Sussex den Umbau der neuen Kirche der Muttergottes des Zeichens. Neben handwerklichen Arbeiten prägten Gebet, Gemeinschaft und ein festlicher Gottesdienst das Wochenende. Darüber berichtete die Diözese am 5. Januar 2026 auf ihrer Webseite.
Insgesamt 27 Jugendliche der Londoner Kathedrale reisten am Wochenende vor Weihnachten zur Gemeinde St. Leonards, um beim Ausbau und der Renovierung der neuen Kirche der Muttergottes des Zeichens mitzuhelfen.
Nachdem die neue Empore bereits zuvor fertiggestellt worden war, stand bei diesem Besuch ein weiterer zentraler Schritt an: Das Grundgerüst einer neuen Ikonostase wurde errichtet, sodass die Ikonen in einem nächsten Schritt angebracht werden können. Ein besonderer Akzent war die Stiftung der historischen Königstüren durch die Kathedrale in London, die künftig das Herzstück der Ikonostase bilden werden.
Die Gemeinde feierte bereits im September 2025 die ersten Gottesdienste in ihrem neuen Gottesdienstraum, der demnächst vollständig als orthodoxe Kirche eingerichtet sein wird.
Neben der praktischen Arbeit kam auch das gemeinschaftliche Leben nicht zu kurz. Ein geselliger Abend vor Weihnachten mit gemeinsamen Weihnachtsliedern stärkte den Zusammenhalt zwischen Jugendlichen und Gemeindemitgliedern. Den geistlichen Höhepunkt bildete der vollbesetzte Gottesdienst am Sonntag, bei dem Besucher und Gläubige gemeinsam die Göttliche Liturgie feierten.
Der Einsatz verdeutlichte nicht nur das Engagement der Jugend innerhalb der Diözese, sondern auch den lebendigen Gemeinschaftsgeist, der den Aufbau neuer kirchlicher Zentren der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland in Westeuropa begleitet.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Metropolit Mark in seiner Weihnachtsbotschaft an das Erste Ökumenische Konzil erinnerte und zur Bewahrung des Glaubens in Christus aufrief.
Lesen Sie auch
Soldaten und Freiwillige restaurierten eine Gipfelkapelle in Griechenland
Militäringenieure und Bergsteiger sicherten die historische Eliaskapelle auf 2400 Metern Höhe vor dem Winter.
Angriff auf Karfreitagsprozession in Duisburg – Gemeinde sucht Zeugen
Teilnehmer bei ökumenischer Prozession in Meiderich leicht am Kopf verletzt – Staatsschutz ermittelt nach Vorfall am 10. April 2026.
Diakon Igor Willimowski: Ikonen bezeugen die Menschwerdung Christi
Predigt zum Gedächtnis der Väter des 7. Ökumenischen Konzils in der russisch-orthodoxen St.-Barbara-Kirche in Krefeld.
Fromme Sängerin lehnte „Ave Maria“ bei „The Voice of Germany“ ab
Schweizer Kandidatin Jessica Paulo wollte kein Mariengebet singen – Kritik von Coach Nico Santos am Streit über den Glauben.
Russisch-orthodoxe Gemeinde in Wales erwarb eigenes Kirchengebäude
Pfarrei der Kasaner Ikone der ROKA in Cardiff schloss Kauf einer ehemaligen Methodistenkirche ab – Umbau zum orthodoxen Tempel geplant.
Priester Konstantin Anikin: Christus ist der Sieger über den Tod
Die Predigt über die Auferweckung des Jünglings von Nain betonte die Hoffnung auf die Auferstehung und das ewige Leben.