Patriarch Daniel: Geweihtes Wasser erneuert die Gnade der Taufe
Patriarch Daniel beim Vorabendgottesdienst zur Epiphanie in der Patriarchalkathedrale in Bukarest. Foto: patriarchat
Am 5. Januar 2026 wurden die Diener der rumänischen Patriarchalkathedrale am Vorabend der Epiphanie mit dem geweihten Wasser der Taufe des Herrn gesegnet. Patriarch Daniel betonte, dass die Gläubigen durch das Kosten dieses geweihten Wassers ihre eigene Taufe erneuern. Die Taufe des Herrn sei das Fundament aller kirchlichen Mysterien und zugleich das Tor zur Kirche und zum Himmelreich. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.
Patriarch Daniel unterstrich, dass ohne das Geheimnis der Heiligen Taufe kein weiteres Sakrament empfangen werden könne. Durch die Taufe würden nicht nur die Erbsünde und persönliche Sünden vergeben, sondern auch der Beginn eines neuen Lebens geschenkt – eines Lebens in Christus und im Heiligen Geist.
Im Zusammenhang zwischen der Taufe Christi und der Taufe jedes Christen hob Patriarch Daniel die spirituelle Bedeutung der Verwendung des geweihten Wassers in diesen Tagen hervor. Das Fest der Taufe des Herrn sei stets auch ein Fest der Erneuerung der eigenen Taufe.
Zugleich verwies der Patriarch auf die Heiligung der Schöpfung, die sich in der Weihe des Wassers ausdrücke. Dieses geweihte Wasser werde im Leben der Gläubigen zur Heiligung von Seele und Körper sowie zur Segnung von Häusern, Haushalten und Lebensräumen verwendet. Abschließend rief Patriarch Daniel dazu auf, Gott zu verherrlichen und um die Heiligung des Lebens durch die Gnade der Allerheiligsten Dreifaltigkeit zu bitten.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der rumänische Patriarch Daniel zum Jahreswechsel über Zeit und Ewigkeit reflektierte.
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