SPD-Politiker entschuldigte sich für umstrittenen Moschee-Besuch
SPD Politiker Ali Kazanci (2. von links). Foto: Welt
Am 03. Januar 2026 erschien die Nachricht, dass der Hamburger SPD-Abgeordnete Ali Kazanci sich für seine Teilnahme an einer Veranstaltung in der Vahdet-Moschee am 31. Dezember öffentlich entschuldigt hat. Auslöser waren kritische Reaktionen auf einzelne Programmpunkte, darunter der Auftritt von Kindern mit Kopftüchern sowie ein Lied mit dem Titel „Karawane der Märtyrer“, das Beobachter als problematisch und potenziell extremismusnah einstuften. Darüber berichtete Welt.
Kazanci erklärte, er habe die Einladung als örtlicher Abgeordneter im Rahmen der kommunalpolitischen Kontaktpflege angenommen. Die konkrete Ausgestaltung des Programms sowie mögliche politische oder ideologische Hintergründe einzelner Beteiligter seien ihm im Vorfeld nicht bekannt gewesen. Rückblickend räumte er ein, diese Aspekte nicht ausreichend geprüft zu haben, und bezeichnete dies als Fehler. Gewaltverherrlichung, sogenannter Märtyrerkult, extremistisches Gedankengut sowie jede Form von Indoktrination seien für ihn unvereinbar mit einem demokratischen und rechtsstaatlichen Zusammenleben.
Die SPD-Fraktion Hamburg begrüßte die Erklärung und betonte, Kazanci stehe uneingeschränkt auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Zugleich unterstrich die Fraktion, dass Antisemitismus, islamistische oder andere extremistische Ideologien sowie die Infragestellung des Existenzrechts Israels in der SPD keinen Platz hätten. Künftig solle bei Einladungen und öffentlichen Auftritten noch genauer geprüft werden, mit welchen Veranstaltern und Akteuren ein Dialog geführt werde.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass Bundesweit junge Muslime am Neujahrsmorgen die Straßen reinigten.
Lesen Sie auch
Rumänien: Große Anteilnahme nach tragischem Unfall am Theophanietag
Priesterfamilie Cozma von Unglück erschüttert – 14-jähriger Sohn Matei stirbt
Maryland: Metropolit Tichon feierte das Hochfest der Taufe des Herrn
Göttliche Liturgie der Orthodoxen Kirche in Amerika in der St.-Markus-Kirche in Bethesda
Archimandrit Vassian leitete Liturgie der Russischen Mission in Jerusalem
Gottesdienste zu Weihnachten in der Dreifaltigkeitskathedrale und weiteren Stätten im Heiligen Land
Patriarch Daniil: Geistliche Einheit steht über geopolitischen Spannungen
Der bulgarische Patriarch sprach zum Jahresbeginn über orthodoxe Einheit und seinen Friedensbesuch beim Ökumenischen Patriarchen in Konstantinopel
Photisis TV veröffentlichte ein neues Video über das orthodoxe Gebet
Zeitlose Lehren der Heiligen in nachgesprochenen Dialogen werden in einer kontemplativen Radiosendung präsentiert.
Patriarch Kyrill: „Moral wird unter dem Deckmantel der Freiheit zerstört“
Im TV-Weihnachtsinterview sprach der Patriarch über Russland, Familie, Glaube und die Spannungen mit dem Westen