Nordische Staaten drängten in der UNO auf Abtreibungs-Liberalisierung

Präsidentenpalast in Helsinki. Foto: LIVE Action

Präsidentenpalast in Helsinki. Foto: LIVE Action

Am 04. Januar 2026 erschien die Nachricht, dass bei der jüngsten Sitzung der Universellen Periodischen Überprüfung (UPR) der Vereinten Nationen die nordischen Staaten erneut als treibende Kraft hinter einer weitreichenden Agenda zur Liberalisierung von Abtreibung auftraten. Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden setzten im Gremium andere UN-Staaten unter Druck, ihre nationalen Gesetze gemäß einer bestimmten Agenda anzupassen. Darüber berichtete LIVE Action.

Von insgesamt 35 Empfehlungen zur Ausweitung von Abtreibungsrechten stammte ein auffallend großer Teil aus dem Norden Europas, wobei Island besonders hervorstach. Gefordert wurden nicht nur Legalisierung und Entkriminalisierung, sondern auch ein leichterer Zugang zu Abtreibungen sowie Einschränkungen des Gewissensschutzes für Ärzte und Pflegepersonal. Kritiker sehen darin einen massiven Eingriff in die nationale Souveränität und die individuelle Gewissensfreiheit medizinischer Fachkräfte.

Darüber hinaus drängten die nordischen Regierungen auf die Einführung umfassender Sexualerziehung in mehreren Entwicklungs- und Schwellenländern und flankieren diese Forderungen mit hohen Finanzbeiträgen an UN-Organisationen wie UNFPA und UN Women. Dass zentrale Begriffe wie „sexuelle und reproduktive Rechte“ bis heute nicht von der UN-Generalversammlung anerkannt sind, scheint dabei kaum eine Rolle zu spielen. Beobachter werfen den nordischen Staaten vor, ihre ideologischen Vorstellungen mithilfe finanzieller und politischer Macht global durchsetzen zu wollen.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass Bundesweit junge Muslime am Neujahrsmorgen die Straßen reinigten.

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