Metropolit Nikolaj brachte die wundertätige Gottesmutterikone nach Columbia
Metropolit Nikolaj feierte die Göttliche Liturgie in der St.-Elisabeth-Kirche von Columbia, begleitet von der wundertätigen Gottesmutterikone von Kursk. Foto: Diözese
Am Wochenende des 27. und 28. Dezember 2025 ehrte Metropolit Nikolaj, Ersthierarch der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA), die Kirchengemeinde der Heiligen Elisabeth in Columbia, South Carolina, mit einem pastoralen Besuch. Die Gläubigen konnten die wundertätige Gottesmutterikone von Kursk von der Wurzel verehren, die Metropolit Nikolaj zu diesem Anlass mitbrachte, wie die Diözese auf ihrer Webseite berichtete.
Der Metropolit zelebrierte die Vigil am Samstagabend und die Göttliche Liturgie am Sonntagmorgen, unterstützt von Erzpriester Mark Mancuso und mehreren Diakonen. Während der Gottesdienste wurden Papierkopien der Kursker Ikone sowie eine Ikone der Heiligen Hieroconfessoren Patriarch Tichon und Jona von Hankou verteilt.
In seiner Predigt betonte Metropolit Nikolaj die Bedeutung des Gedenktags der Heiligen Ahnen und hob hervor, dass die Gläubigen keine Ausreden für ihr geistliches Leben suchen, sondern aktiv am Gottesdienst und am „großen Abendmahl“ Gottes teilnehmen sollten. Am Sonntag weihte er zudem Thomas Venkatesh zum Lektor für die St.-Peter-der-Aleuten-Mission in Tennessee.
Nach der Liturgie lud die Ordensgemeinschaft zu einem gemeinsamen Festmahl, bevor der Metropolit mit der Ikone zu Besuchen bei Gläubigen in der Umgebung aufbrach. Die Begegnung stärkte die Gemeinschaft zwischen Geistlichen und Gläubigen und würdigte die Verdienste von Priester Mark und seiner Ehefrau Anne Mancuso.
Die UOJ berichtete zuvor, dass zum Jahreswechsel zwei neue deutschsprachige orthodoxe Kalender für 2026 erschienen sind.
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