Schmierereien an Potsdamer Garnisonkirche nach Wiederaufbau
Der 2024 wiedereröffnete Turm der Potsdamer Garnisonkirche wurde am Neujahrstag durch Farbschmierereien beschädigt. Foto: Raimond Spekking & Elke Wetzig / Wikipedia
Der erst im Sommer 2024 wiedereröffnete Turm der Potsdamer Garnisonkirche ist Ziel einer Vandalismus-Attacke geworden. Unbekannte haben das Bauwerk mit Farbschmierereien beschädigt und sich zudem illegal Zugang zur Aussichtsplattform verschafft, wie der Tagesspiegel am 2. Januar 2026 berichtete.
Wie die Polizei mitteilte, wurde sie am Neujahrstag über die Schäden informiert. Auf der Rückseite des Turms entdeckten Beamte einen rund zwei Meter langen Schriftzug in roter Sprühfarbe. Auf der Vorderseite wurden schwarze, etwa drei Meter lange Farbstreifen sowie ein kleiner blauer Schriftzug festgestellt. Aufgrund des Inhalts der Schmierereien könne ein politisch motivierter Hintergrund nicht ausgeschlossen werden.
Zusätzlich fanden Sicherheitsmitarbeiter auf der außenliegenden Plattform abgebranntes Feuerwerk und Glasflaschen. Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich die Täter vermutlich über die Feuertreppe unbefugt Zutritt und zündeten dort Feuerwerkskörper. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruchs.
Der Wiederaufbau des Garnisonkirchturms war 2024 abgeschlossen worden. Das Bauwerk ist seit Jahren umstritten: Kritiker sehen darin ein Symbol des preußischen Militarismus und verweisen auf seine Rolle in der Zeit des Nationalsozialismus. Bereits kurz nach der Eröffnung war es zu einer Farbattacke gekommen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass zum Jahreswechsel zwei neue deutschsprachige orthodoxe Kalender für 2026 erschienen sind.
Lesen Sie auch
Bischof Irenei von London: „Lasst uns heute danken, Christen!“
Die Geburt Christi werde zu einer Quelle der Erneuerung für die Gemeinschaft und jeden Einzelnen
Jugendliche engagierten sich beim Ausbau einer neuen Kirche in England
Junge Gemeindemitglieder halfen beim Ausbau der Kirche der Muttergottes des Zeichens in der Diözese Großbritannien und Westeuropa.
Patriarch Porfirije: „Die Familie ist der erste Ort des Friedens“
In der Weihnachtsbotschaft warnte das Oberhaupt der Serbisch-Orthodoxen Kirche vor Spaltung, Angst und Identitätsverlust – und erinnert an Christus als Quelle des Friedens
Metropolit Arsenij wird laut Anwälte nicht zwangsweise operiert werden
Den Anwälten gelang es, die Zwangsüberführung des Metropoliten Arsenij von Swjatogorsk aus der U-Haftanstalt zur Durchführung eines chirurgischen Eingriffs zu verhindern.
Metropolit Nikolaj: „Nur in der Kirche ist das neue Leben möglich“
Der Ersthierarch der ROKA rief in seiner Weihnachtsbotschaft zu Besinnung und Einheit auf
Patriarch Daniel: Geweihtes Wasser erneuert die Gnade der Taufe
Am Vorabend der Epiphanie betont das rumänisch-orthodoxe Kirchenoberhaupt die Taufe als Grundlage aller Mysterien