Bulgarischer Patriarch Daniil ruft zu Hoffnung, Freude und Nächstenliebe auf

Patriarch Daniil von Bulgarien bei einer Weihnachtsliturgie in Sofia. Foto: Patriarchat

In seiner Weihnachtsbotschaft an Klerus und Gläubige erinnert Patriarch Daniil gemeinsam mit der Heiligen Synode der Bulgarisch-Orthodoxen Kirche an die Geburt Christi als Quelle bleibender Freude, Erneuerung und christlicher Hoffnung. Den Text veröffentlichte das Patriarchat am 24. Dezember 2025 auf seiner Webseite.

Ausgehend vom weihnachtlichen Engelslob hebt Patriarch Daniil die überirdische Freude hervor, die seit der Geburt Christi alle Generationen von Gläubigen begleitet. Diese Freude, so der Patriarch, überdauere Leid und Prüfungen und erfülle das Leben der Christen weit über das Fest hinaus.

Die Menschwerdung des Sohnes Gottes markiere einen entscheidenden Wendepunkt der Menschheitsgeschichte: Gott selbst sei Mensch geworden, habe einen Neuen Bund des Friedens geschlossen und die Menschen von Sünde und Tod befreit. Dadurch sei ihnen neues Leben und die verlorene Kindschaft Gottes zurückgeschenkt worden.

Unter Bezug auf die Kirchenväter beschreibt die Botschaft Weihnachten als Neuschöpfung und Erneuerung der menschlichen Natur. Daraus erwachse eine Hoffnung und Freude, die alles Vergängliche übersteige, weil sie in der Liebe Gottes gründe, der gekommen sei, um für immer bei den Menschen zu bleiben.

Abschließend ruft Patriarch Daniil zu gelebtem Glauben, Barmherzigkeit und Nächstenliebe auf. Das Fest der Geburt Christi sei Anlass, die Herzen besonders für die Not anderer zu öffnen. Mit einem festlichen Gruß wünscht er allen Gläubigen geistliche Freude, Frieden und die Gemeinschaft im Heiligen Geist.

Die UOJ berichtete zuvor, dass die ungarische Regierung den Wiederaufbau des Klosters Srpski Kovin fördert.

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