In Gaza feierte die katholische Gemeinde ein Weihnachtsfest in Trauer

Weihnachtsmesse in Gaza. Foto: REUTERS
Am 23. Dezember 2025 erschien die Nachricht, dass hunderte Christen in Gaza sich an der Heiligen-Familie-Kirche versammelt haben, um Weihnachten zu feiern und der Opfer des Angriffs im Juni zu gedenken. Trotz der Zerstörungen durch den Israel-Hamas-Krieg haben Christen im Gazastreifen begonnen, Weihnachten zu feiern. Auf dem Gelände der Heiligen Familie sangen sie Weihnachtslieder und schmückten Bäume, um an die Opfer zu erinnern und einen Moment der Freude zu erleben. Für viele ist dies ein wichtiges Zeichen der Hoffnung und des Zusammenhalts inmitten der Not. Darüber berichtete PBS News.
Trotz der aktuellen Waffenruhe bleibt die Lage angespannt. Viele Familien leben weiterhin in notdürftigen Unterkünften, Regen und Kälte verschärfen die Situation, und zahlreiche Christen haben Gaza bereits verlassen oder hoffen auf Ausreise. Der Verlust von Angehörigen und Freunden wie bei Shadi Abo Dowd, dessen Mutter bei einem Angriff ums Leben kam, zeigt, wie schwer die Gemeinde mit der traumatischen Vergangenheit und der ungewissen Gegenwart kämpft.
Dennoch versuchen Familien, den Kindern ein Stück Freude zu schenken. Mit Dekorationen, vorsichtigen Feiern und Gebeten wollen sie die Traditionen aufrechterhalten und ein Zeichen von Standhaftigkeit, Glauben und Zusammenhalt setzen. Für die Christen in Gaza bleibt ihre Präsenz ein Ausdruck von Hoffnung und Widerstandskraft, auch wenn die Schrecken des Krieges allgegenwärtig sind.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass in Ruanda die Regierung zehntausend evangelische Kirchen schließen lies.
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