Bischof Irenei zelebrierte zum 90-jährigen Bestehen der Gemeinde in Basel

Bischof Irenei von London und Westeuropa feierte mit mit Geistlichen und Gläubigen den Gemeindegeburtstag in Basel. Foto: Diözese

Mit einem festlichen Gottesdienst hat die Gemeinde des heiligen Nikolaus der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) in Basel am 19. Dezember 2025 ihr 90-jähriges Bestehen gefeiert. Höhepunkt der Feierlichkeiten war der Besuch von Bischof Irenei von London und Westeuropa, wie die Diözese Großbritannien und Westeuropa auf ihrer Webseite berichtete.

Das Altarfest des heiligen Nikolaus des Wundertäters stand in diesem Jahr ganz im Zeichen des 90. Jahrestages der Pfarrgründung. Zu diesem Anlass reiste Bischof Irenei von London und Westeuropa von London nach Basel. Gemeinsam mit dem Gemeindepriester Pavel Golynsky sowie elf eingeladenen Geistlichen leitete er die feierliche Göttliche Liturgie.

Bereits am Vorabend des Festes traf der Bischof in Basel ein. Nach der Vigil kam es bei einem gemeinsamen Abendessen zu Begegnungen und Gesprächen mit Gemeindemitgliedern und Gästen. Am Festmorgen empfingen die Gläubigen Bischof Irenei am Eingang der unterirdischen Kirche, wo die Liturgie in feierlicher Atmosphäre begann.

Am Kleinen Eingang erhob Bischof Irenei im Namen der Heiligen Bischofssynode der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland Priester Pavel Golynsky zum Erzpriester. Die Gemeinde bekundete ihre Freude über diese Ehrung mit dem traditionellen Ruf „Axios!“.

Nach der Liturgie übergab der Bischof der Basler Gemeinde eine Reliquie des heiligen Johannes von Shanghai, des Wundertäters Westeuropas. Zudem wurden mehrere Auszeichnungen an verdiente Gemeindemitglieder verliehen. Den Abschluss der Jubiläumsfeier bildeten ein festliches Bankett sowie ein kulturelles Programm zur Geschichte der Pfarrei, das von Gemeindemitgliedern aller Generationen gestaltet wurde.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Altvater Johannes aus dem Dreifaltigkeitskloster Buchhagen im Interview den Maßstab setzte: „Strenge im Heiligen, Milde im Menschlichen.“

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