„Die Welt wird ein Ende haben – und es wird ein Gericht geben“

Bischof Irenei erläutert in Teil 3 seiner Anathema-Reihe die Grenzen des orthodoxen Glaubens und die Bedeutung der Unsterblichkeit der Seele, der Jungfrauengeburt Mariens und der Führung durch den Heiligen Geist.

Am 18. Dezember 2025 veröffentlichte Bischof Irenei von London und Westeuropa der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) den dritten Teil seiner Lehrreihe über die Anathemen der orthodoxen Kirche. Darin vertieft er zentrale Glaubensfragen und zeigt auf, welche Auffassungen nach orthodoxem Verständnis die Gemeinschaft der Gläubigen verlassen. Die Betrachtungen des Bischofs werden in englischer Sprache auf dem YouTube-Kanal „Patristic Nectar“ veröffentlicht.

Der Bischof erläutert, dass die Anathemen, historisch gewachsen und auf jahrhundertelangen theologischen Auseinandersetzungen basierend, klare Grenzen des orthodoxen Glaubens markieren. Sie betreffen unter anderem die Jungfräulichkeit Mariens, die Inspiration von Propheten und Aposteln durch den Heiligen Geist sowie die Unsterblichkeit der Seele und das zukünftige Jüngste Gericht.

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Wer diese Wahrheiten ablehnt, leugnet nach Bischof Irenei die von Gott offenbarten Realitäten und entfernt sich von der kirchlichen Gemeinschaft. Bischof Irenei betont: „Wenn Du diese Wirklichkeit leugnest, leugnest du die Wahrheit.“

Besonders hervorgehoben wird die pastorale Relevanz dieser Anathemen für die Gegenwart: Sie warnen vor modernen Irrtümern, wie der Relativierung des Wunders der Jungfrauengeburt, der Verkennung der geistlichen Führung durch den Heiligen Geist oder der Ablehnung von Himmel, Hölle und göttlichem Gericht.

Ziel der Lehre sei es, Gläubige zu einem Leben in der Wahrheit Christi zu führen, Buße und Umkehr zu fördern und vor den Folgen des Sündigen zu warnen.

Folge 3: Jungfrauengeburt, Heiliger Geist, Göttliches Gericht



Folge 2: Wesensgleichheit, Menschwerdung, Erlösung



Folge 1: Einführung, Gottesexistenz



Die UOJ berichtete zuvor, dass Metropolit Nikolaj, Ersthierarch der ROKA, zur rechten Geisteshaltung beim Kirchenbesuch mahnte.

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