Gemeinde in Vevey beging das Fest der heiligen Großmärtyrerin Barbara

Die heilige Barbara steht in der christlichen Tradition für Mut und Glaubenstreue bis in den Tod.

Am 17. Dezember 2025 beging die Gemeinde der russischen Auslandskirche (ROKA) in Vevey, Schweiz, das Fest der heiligen Märtyrerin Barbara, der himmlischen Schutzpatronin ihrer Kirche, mit einem festlichen Gottesdienst. Der Gottesdienst wurde von Bischof Alexander, Priester Aviv Saliou-Diallo, Protodiakon Michel Vernaz sowie zahlreichen weiteren Geistlichen zelebriert. Die Gläubigen versammelten sich in großer Zahl, um durch Gebet und Liturgie der heiligen Barbara ihre Verehrung zu erweisen. Darüber berichtete die Diözese Großbritannien und Westeuropa auf ihrer Webseite.

Im Anschluss an den Gottesdienst zog eine Kreuzprozession um die prächtige Kirche, bei der die Gemeinde gemeinsam im Glauben Zeugnis ablegte. Nach der Prozession wurde ein gemeinsames Festmahl gefeiert, das dem freudigen und gemeinschaftlichen Charakter des Patronatsfestes entsprach.

Die heilige Barbara von Heliopolis, in der orthodoxen Tradition als Großmärtyrerin verehrt, war eine Christin des 3. Jahrhunderts, die wegen ihres festen Glaubens großes Leid und schließlich den Märtyrertod erduldete. Sie war die Tochter eines reichen Heiden und ließ sich trotz aller Drohungen taufen, indem sie das Geheimnis der Heiligen Dreifaltigkeit bezeugte, symbolisiert durch drei Fenster, die sie anstelle von zwei in ein Gebäude einfügen ließ. Als ihr Vater davon erfuhr, wurde sie der Verfolgung und schließlich der Hinrichtung übergeben, weil sie ihren christlichen Glauben nicht verleugnete. In der orthodoxen und katholischen Überlieferung gilt sie als Vorbild unerschütterlicher Treue zu Christus und wird besonders als Fürsprecherin in schweren Prüfungen und gegen plötzliche Gefahren angerufen.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Bischof Johannes in Sofia die heilige Barbara als Vorbild würdigte.


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