Patriarch Daniil überreichte Spende an Universitätsklinikum in Sofia
Patriarch Daniil segnete Mitarbeiter und Patienten im Universitätsklinikum. Foto: Patriarchat
Der bulgarische Patriarch Daniil nahm am Mittwoch, dem 17. Dezember 2025, im Universitätsklinikum Sofia eine Wassersegnung vor und übergab den Erlös aus der Spendenaktion „Kinder malen für Kinder“ der Heiligen Synode der Bulgarisch-Orthodoxen Kirche, wie das Patriarchat auf seiner Webseite berichtete.
Im Beisein der Klinikleitung, von Ärzten, Pflegepersonal und Patienten betonte Patriarch Daniil, dass die Spende in Höhe von rund 10.000 Euro den erkrankten Kindern die Fürsorge und Liebe ihrer Altersgenossen vermitteln solle. Die Gelder wurden im Rahmen der vom Kultur- und Bildungsreferat der Heiligen Synode initiierten Aktion gesammelt, bei der Kinder aus ganz Bulgarien eigene Kunstwerke für einen wohltätigen Zweck zur Verfügung stellten.
Bereits im Mai waren Werke aus einem nationalen Kinderwettbewerb der Heiligen Synode bei einem Wohltätigkeitsbasar im bulgarischen Parlamentsgebäude ausgestellt worden. Im November folgte eine weitere Auflage der Spendenaktion in Kooperation mit dem Hyatt Regency Sofia, ergänzt durch eine Online-Ausstellung auf der Facebook-Seite der Heiligen Synode.
Während seines Besuchs konzelebrierte Patriarch Daniil gemeinsam mit Metropolit Gabriel von Lovchansk sowie weiteren Geistlichen. Die musikalische Gestaltung übernahm ein Quartett der Patriarchalkathedrale „St. Alexander Newski“. In seiner Ansprache erklärte der Patriarch, die Spende solle insbesondere zur Anschaffung dringend benötigter Doppelbetten für die Kinder-HNO-Abteilung beitragen.
Vor Medienvertretern äußerte Patriarch Daniil die Hoffnung, dass die betroffenen Kinder Kraft und Trost schöpfen könnten. Die selbstlose Kreativität der Kinder, die an der Aktion beteiligt waren, solle den Patienten und ihren Familien zeigen, dass sie mit ihrem Leid nicht allein seien, und ihnen Hoffnung auf Heilung geben.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Bischof Johannes in Sofia die heilige Barbara als Vorbild würdigte.
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