In Augsburg wählte ZOCD eine neue Führung

Mitglieder des ZOCD-Vorstands. Foto: SyriacPress

Am 16. Dezember erschien die Nachricht, dass der Zentralrat der Orientalischen Christen in Deutschland (ZOCD) bei ihrer Jahresversammlung in Augsburg eine neue Führung gewählt und inhaltliche Schwerpunkte für das kommende Jahr festgelegt hat. Im Mittelpunkt des Treffens standen eine Bilanz der bisherigen Arbeit sowie die Diskussion künftiger Prioritäten, insbesondere in den Bereichen Menschenrechte sowie religiöse und ethnische Freiheit. Darüber berichtete SyriacPress.

Die 2013 gegründete ZOCD erklärt, sich für die Rechte von Christen im Nahen Osten einzusetzen und zugleich als Interessenvertretung orientalischer Christen in Europa zu fungieren. Darüber hinaus verfolgt die Organisation die Lage östlicher Christen in Deutschland und thematisiert rechtliche, soziale sowie kulturelle Herausforderungen innerhalb der Diaspora. Bei der Versammlung wurde betont, bestehende Programme weiterzuentwickeln und die Rolle der ZOCD im öffentlichen und gesellschaftlichen Dialog auszubauen.

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Unter dem Motto „Peace Through Dialogue“ wählte die ZOCD ein neues Präsidium. Zum Präsidenten wurde Kenan Araz ernannt, zum Vizepräsidenten Dr. Ufuk Aydin. Für den Bereich Menschenrechte ist künftig Dr. Jens Kranitz zuständig. Die neue Führung kündigte an, laufende Projekte fortzuführen und den Schwerpunkt auf Dialog und gesellschaftliches Zusammenleben zu legen.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass ROKA eine Live-Übertragung eines orthodoxen Treffens angekündigt hatte.

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