In Niedersachsen wurde ein Hackenkreuz an der Fassade einer Kirche entdeckt

Symbolbild eines Polizeieinsatzes. Foto: Spiegel Panorama

Am 16. Dezember wurde bekannt, dass Unbekannte die Fassade einer evangelischen Kirche im niedersächsischen Bockenem beschädigt haben. Nach Angaben der Polizei ritzten die Täter ein Hakenkreuz in die Außenwand des Gotteshauses im Ortsteil Nette. Der Vorfall ereignete sich zwischen Freitagmittag und Sonntagnachmittag. Darüber berichtet der Spiegel.

Das Polizeikommissariat Bad Salzdetfurth leitete ein Strafverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein. Zum entstandenen Sachschaden machte die Polizei zunächst keine näheren Angaben. Wer hinter der Tat steckt, ist bislang unklar.

Die Ermittler bitten nun um Hinweise aus der Bevölkerung. Gesucht werden Zeuginnen und Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen im Umfeld der Kirche gemacht haben oder Angaben zu möglichen Tatverdächtigen machen können. Der Vorfall reiht sich in eine Serie rechtsextrem motivierter Sachbeschädigungen ein, die zuletzt bundesweit für Aufmerksamkeit sorgten.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass in Polen ein Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt verhindert werden konnte.

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