Katholische Bischöfe haben sich gegen ein Kopftuchverbot geäußert
Symbolbild: Frauen in Hijab. Foto: Vatican News
Am 11. Dezember wurde bekannt gegeben, dass der Nationalrat ein Kopftuchverbot für muslimische Schülerinnen unter 14 Jahren beschlossen hat. Die Österreichische Bischofskonferenz reagierte kritisch und erklärte, ein solches Verbot sei rechtlich fragwürdig und kein geeignetes Mittel, um Mädchen zu schützen. Darüber berichtete Vatican News.
Generalsekretär Peter Schipka betonte, der Staat solle in Fragen religiöser Kleidung weder Gebote noch Verbote erlassen. Ein Verbot sei ebenso problematisch wie ein Zwang zum Kopftuch. Stattdessen müsse gezielt gegen jene vorgegangen werden, die Druck auf Mädchen ausübten, etwa durch Sanktionen gegen Eltern oder andere Verantwortliche.
Trotz dieser Einwände wurde das Gesetz mit Stimmen von ÖVP, SPÖ, NEOS und FPÖ beschlossen, die Grünen stimmten dagegen. Bildungsminister Christoph Wiederkehr verwies auf das Recht auf persönliche Entwicklung, Integrationsministerin Claudia Plakolm bezeichnete das Kopftuch als Zeichen von Unterdrückung. Kritiker rechnen jedoch mit einer verfassungsrechtlichen Prüfung des Gesetzes, das ab Herbst 2026 auch Sanktionen und verpflichtende Begleitmaßnahmen für betroffene Schülerinnen vorsieht.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass in Bethlehem nach zwei Jahren Pause wieder ein Weihnachtsbaum leuchtete.
Lesen Sie auch
Sava-Akademie im serbisch-orthodoxen Kloster Himmelsthür gefeiert
Priester Danilo Topalović gab geistliche Impulse zu Identität, Sprache und Glauben in der Diaspora
Patriarch Porfirije: „Demut entgeht jeder dämonischen Falle“
Predigt zum Sonntag des Zöllners und des Pharisäers als Auftakt zur Vorbereitung auf die Große Fastenzeit
Bischof Johannes von Branitsa gedachte der Opfer des kommunistischen Regimes
Der Erste Vikar des Metropoliten von Sofia verband das Gedenken an die Verfolgten mit einem geistlichen Ruf zu Demut, Umkehr und ehrlicher Selbstprüfung
Metropolit Grigorije rief zu Verantwortung und geistlicher Wachsamkeit auf
Fest des serbischen Nationalheiligen Sava in der Düsseldorfer Kathedrale gefeiert
Metropolit Joanikije besuchte in Bulgarien das Sava-Grab
Der Metropolit von Montenegro war zu einem mehrtägigen Besuch in Bulgarien und besuchte das Grab des hl. Sava in Veliko Tarnowo.
Bischof Irenei zelebrierte Liturgie zum Fest des Heiligen Sava in Birmingham
Göttlicher Dienst am Sonntag des Zöllners und des Pharisäers in der Lazarica-Kirche