Bulgarische Gemeinde in Mailand feierte den Heiligen Ambrosius
Foto von einem vorherigen Gottesdienst der Gemeinde. Foto: bnr
Die bulgarisch orthodoxe Gemeinde in Mailand hat am 7. Dezember das Fest ihres Schutzpatrons gefeiert. Der Heilige Ambrosius von Mediolan ist einer der bedeutendsten Kirchenväter des Westens und wird seit der Gründung der Gemeinde besonders verehrt. Die Feierlichkeiten wurden von Metropolit Antonius geleitet, dem Oberhirten der west und mitteleuropäischen Diözese. Darüber berichtete bnr.
Die Festliturgie fand in der Kirche Santa Maria Riparatrice statt, die der Gemeinde seit 2007 zur Nutzung überlassen ist. Der Gottesdienst begann um 10 Uhr Ortszeit und brachte zahlreiche Gläubige aus Mailand und Norditalien zusammen. Für die Gottesdienste wird eine mobile Altarwand verwendet, die von dem Holzschnitzer Iwan Nowakov aus Assenowgrad geschaffen wurde. Die Ikonen stammen von Entcho Usunow aus Trojan, der seit vielen Jahren in Italien arbeitet.
Die Gemeinde St. Ambrosius von Mailand wurde 2005 gegründet und versteht ihren Auftrag darin, die christlichen Werte zu bewahren und zu vermitteln. Sie betreut die in der Region lebenden Bulgaren geistlich und pflegt ein aktives gemeinschaftliches Leben. Dazu gehören kulturelle Projekte, soziale Initiativen und die Zusammenarbeit mit dem Generalkonsulat, der bulgarischen Sonntagsschule Pejo Jaworow und weiteren Institutionen.
Im vergangenen Jahr organisierte die Gemeinde mehrere Kinderwettbewerbe zu christlichen Festen sowie wohltätige Aktionen und Begegnungen mit Jugendlichen. Ein Team von Radio Bulgarien besuchte die Gemeinschaft und wird in einer kommenden Folge des Podcasts Brücke des Glaubens über das Gemeindeleben berichten.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass ein Mazedonier zum griechisch-altkaldenarischer Bischof in New York ernannt wurde.
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