Jugendliche verehrten wundertätige Gottesmutterikone von Kursk in London

Orthodoxe Jugendliche aus verschiedenen Jurisdiktionen verehren die wundertätige Kursker Ikone in der Londoner Kathedrale Mariä Geburt. Foto: Diözese

Orthodoxe Jugendliche aus verschiedenen Jurisdiktionen verehren die wundertätige Kursker Ikone in der Londoner Kathedrale Mariä Geburt. Foto: Diözese

Am Abend des 4. Dezember 2025 haben sich orthodoxe Jugendliche aus dem Großraum London in der Kathedrale Mariä Geburt der russischen Auslandskirche versammelt, um die wundertätige Gottesmutterikone von Kursk zu verehren, die nach ihrer Rundreise durch die Diözese weiterhin in London verweilt. Darüber berichtete die Diözese von Großbritannien und Westeuropa auf ihrer Webseite.

Auf Initiative der Jugendgruppe St. Maria Magdalena der Londoner Kathedrale kamen junge Gläubige aus verschiedenen orthodoxen Traditionen zusammen. Eingeladen waren Jugendliche der serbisch-orthodoxen, antiochenisch-orthodoxen und griechisch-orthodoxen Kirche sowie weiterer Jurisdiktionen, die im Großraum London vertreten sind. Die Veranstaltung machte damit den ausgesprochen panorthodoxen Charakter der Londoner Diaspora sichtbar.

Gemeinsam beteten die Anwesenden vor der wundertätigen Gottesmutterikone von Kursk, einem der bedeutendsten Heiligtümer der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA). Neben der Verehrung der Ikone informierten sie sich über deren Geschichte, Bedeutung und Rolle im geistlichen Leben der weltweiten Orthodoxie.

Die Organisatoren betonten, dass solche Treffen ein wichtiges Zeichen der Einheit seien: Junge orthodoxe Christen unterschiedlichster Herkunft – von serbisch und arabisch über griechisch bis russisch – lernten sich kennen, stärkten ihre Gemeinschaft und tauschten sich über ihren Glauben im Alltag der britischen Metropole aus.

Die Ikone verweilt derzeit in der Kathedrale Mariä Geburt, dem Sitz der Diözese von Großbritannien und Westeuropa der ROKA, nachdem sie zuvor Gemeinden in Großbritannien und auf dem Kontinent besucht hatte. Ihr Aufenthalt gilt vielen Gläubigen als geistlicher Höhepunkt und als Anlass verstärkter Begegnung zwischen den orthodoxen Kirchen in der Diaspora.

Die UOJ berichtete zuvor, dass die wundertätige Gottesmutterikone von Kursk ihre Rundreise durch die Diözese beendet hatte.

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