Tschechien hat erste 3D-gedruckte Kirche in Neratovice geplant

Teynkirche in Prag. Foto: vaticannews

In Neratovice, einer Industriestadt an der Elbe mit rund 20.000 Einwohnern, entsteht erstmals eine katholische Kirche vollständig aus 3D-gedruckten Betonteilen. Geplant hat das Gebäude Architekt Zdenek Franek, die Anpassung für den 3D-Druck übernahm Michal Macuda. Ursprünglich sollte nur der Kirchturm gedruckt werden, nun umfasst das Projekt das gesamte Innengewölbe. Darüber berichtet VaticanNews.

Die Betonteile sind wellenförmig und müssen nicht verputzt werden, wodurch sie sowohl dekorativ wirken als auch die Akustik verbessern. Hohlräume in den Teilen wurden mit Isolationswolle gefüllt, um Vibrationen durch Geräusche im Kirchenraum zu dämpfen. Das Innengewölbe soll aus insgesamt 520 Elementen bestehen, die sich passgenau ineinanderschieben lassen.

Die Kosten für die Kirche werden auf rund 8,5 Millionen Euro geschätzt, bisher wurden durch Spenden etwa ein Viertel der Summe gesammelt. Noch in diesem Monat soll mit dem Versuchszusammenbau des Innengewölbes begonnen werden, wodurch Neratovice nach Jahrzehnten als „stadt ohne Kirche“ erstmals wieder ein katholisches Gotteshaus erhält.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass die Rumänisch-orthodoxe Gemeinde in Münster, die Dyckburg-Kirche übernahm.

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