Zyklon richtete in Sri Lanka schwere Schäden an

Abdul Ghani, 57 Jahre alt, weint, während er nach seiner vermissten Frau sucht. Foto: osvnews

Am 04. Dezember 2025 erschien die Nachricht, dass in Sri Lanka ein Zyklon schwere Verwüstungen angerichtet hat, die Präsident Anura Kumara Dissanayake als die schwierigste Katastrophe der nationalen Geschichte bezeichnete. Mindestens 474 Menschen starben, über 350 gelten weiterhin als vermisst. Besonders betroffen ist Gurugalla im Bezirk Kegalle, wo die katholische Pfarrei St. Francis Xavier und der örtliche buddhistische Tempel Hunderte Vertriebene aufgenommen haben. Darüber berichtete osvnews.

Der Zyklon war am 28. November über Land gezogen und löste starke Überschwemmungen aus. In Gurugalla wurden Lager auf Kirchen- und Tempelgeländen eingerichtet, während Freiwillige und Anwohner bereits mit der Reinigung ihrer Häuser begannen. Viele Familien verloren Habseligkeiten wie Kleidung, Möbel und Haushaltsgeräte, und geplante Gemeindeveranstaltungen mussten verschoben werden.

Auch in anderen Landesteilen öffnen Gemeinden ihre Gebäude. In der Diözese Chilaw finden etwa 800 Menschen in der Kathedrale Our Lady of Mount Carmel Schutz, in St. Anthony’s Church in Nainamadama weitere 250 und in der Erzdiözese Colombo über 600 Personen. Neben katholischen Kirchen dienen zahlreiche buddhistische Tempel als Notunterkünfte, darunter der Palawatta Sri Bodhirajaramaya Tempel in Passara, Badulla, wo 150 Familien untergebracht sind. Helfer leisten medizinische und materielle Unterstützung, während die Folgen des Zyklons auch über Sri Lanka hinaus spürbar sind.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass eine Kanzlei die Regierung der Ukraine wegen Inhaftierung von Metropolit Arsenij kritisiert.

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